Schüler kümmern sich um die Bio-Komposter
Was geschieht mit der Bananenschale?

Bio-Abfälle wie Obst oder Gemüse landen nun in den schuleigenen Kompostern. Bild: hah
Vermischtes
Hohenburg
10.01.2017
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Der "Lehrplan- Plus" für die Grundschulen in Bayern weist im Fachprofil Ethik das Motto "Die Bildung für nachhaltige Entwicklung/Umweltbildung, globales Lernen" aus.

Nachhaltige Entwicklung

Hier heißt es: "Der Ethikunterricht fördert im besonderen Maße die Bildung für nachhaltige Entwicklung, wenn er die Schüler dazu befähigt, sich in altersgemäßer Weise kritisch mit den Fragen des eigenen Umwelt- und Konsumverhaltens sowie des Natur- und Tierschutzes zu beschäftigen." Dies setzte die Lauterachtal-Grundschule Hohenburg als Umweltschule in die Tat um, heißt es in einer Pressemitteilung. Da es seit diesem Schuljahr für die Einrichtung keine Biotonne mehr gibt, baute Lehrerin Sabine Lubich mit den Kindern der Ethik-Gruppe zwei Holzkomposter. Diese werden nun von den Mädchen und Buben in Wechselbewirtschaftung genutzt, um den Bioabfall auf natürliche Art zu entsorgen.

Auch für die Abfälle des Obstes aus dem Schulfruchtprogramm und der Mittagsbetreuung stehen die Behälter bereit. Rektorin Andrea Meier ist der Meinung, dass man gerade als zertifizierte Umweltschule den Kindern in vielen Variationen die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit des Natur- und Umweltschutzes vermitteln müsse.
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