Schwierige Zeiten für Obst- und Gartenbauverein Hohenburg
Neuer Vorstand gesucht

Wie es mit dem Obst- und Gartenbauverein, dessen Mitglieder sich auch um den Blumenschmuck an den Brücken kümmern, weitergeht, ist fraglich. Ein Großteil der Vorstandsmitglieder will aufhören, andere Mitglieder wollen keine Verantwortung für den Verein übernehmen. Archivbild: bö
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Hohenburg
12.03.2018
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Der bisherige Vorstand hört auf, andere Mitglieder wollen keine Verantwortung beim Obst- und Gartenbauverein Hohenburg übernehmen, obwohl der Verein solide und fundiert da steht. Bei der Jahreshauptversammlung der 115 Mitglieder starken Gemeinschaft erklärten neun von elf Vorstandsmitgliedern, dass sie künftig nicht mehr in der Verantwortung stehen wollen. Mehrmals wurde in die Runde gefragt, doch niemand erklärte sich für den Vorsitz und weitere Positionen bereit. Lediglich zwei bisherige Vorstandsmitglieder sind bereit, weiterzumachen.

In den nächsten Wochen soll nun ein neuer Termin für eine weitere Mitgliederversammlung gefunden werden, um das Damoklesschwert einer Vereinsauflösung abzuwenden. Vorsitzende Monika Edenharder erklärte, man habe sich schon seit Wochen Gedanken gemacht, wie es mit dem Verein weitergehen soll. "Wir haben sogar die Nachbarvereine, die Obst- und Gartenbauvereine in Allersburg und in Mendorferbuch, informiert, ob sie uns aus der misslichen Situation helfen können, und wo die Mitglieder bei einer eventuellen Vereinsauflösung gut untergebracht wären", sagte sie. "Wir und auch Bürgermeister Florian Junkes haben mit vielen Leuten gesprochen und für unseren Verein geworben. "Aber rausgekommen ist dabei wenig." Dabei steht der Obst- und Gartenbauverein in Hohenburg hervorragend da. Erst vor einer Woche erzielte er mit dem Frühjahrs- und Ostermarkt einen tollen Erfolg. Krautkopfball im Fasching und Herbstball als Abschluss der Gartensaison zählten zu den anerkannten Veranstaltungen in Hohenburg.

Wie Monika Edenharder weiter informierte, hatte der Verein einige Aktivitäten im vergangenen Jahr. Die Mitglieder schmückten die Osterbirke vor der Kirche mit Eiern, nahmen am Rosenfest in Amberg teil, gestalteten die Kirwa mit und hielten mit den Kindergartenkindern ein Kartoffelfest ab. Weiter gestalteten sie den Erntedankaltar, waren beim Weihnachtsmarkt vertreten, boten einen Baumschneidekurs an und sorgten für Blumenschmuck an Brücken, Mariensäule, Pavillon und Rathaus. Angelegt wurde ein Zukunftsgarten. Die Vorsitzende erwähnte die Aktion "Alte Obstbäume im Ortsbild" und die Neuanpflanzung hinter dem Grüngutcontainer am Friedhof.
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