CSU-Kreisverband signalisiert Unterstützung für die Vorschläge von Alois Karl zum ...
Vierspurige B 85 am Pittersberg hat Vorrang

Wir haben zwar einen langen Entscheidungsprozess hinter uns, aber in dieser Zeit haben wir die Sachpolitik nie vergessen.
Lokales
Illschwang
25.04.2013
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Der Verkehr auf den bayerischen Bundesstraßen und Autobahnen nimmt immer mehr zu. Wenn der Landkreis bei dieser Entwicklung nicht abgehängt, sondern angebunden werden will, muss die Politik nicht reagieren, sondern rechtzeitig agieren. Das war laut Pressemitteilung die Erkenntnis bei der Vorstandssitzung des CSU-Kreisverbandes. Deshalb unterstützte man einstimmig die Vorschläge des Bundestagsabgeordneten Alois Karl zum Bundesverkehrswegeplan 2015. Dort können Verkehrsprojekte eingebracht werden, die in der Zuständigkeit der Bundesrepublik Deutschland liegen, also etwa Bundesstraßen oder Autobahnen.

Sechs Vorschläge

Die sechs Vorschläge zu Straßenbauprojekten im Landkreis Amberg-Sulzbach betreffen die B 85 und die B 299. "Vordringlichen Bedarf hat der vierspurige Ausbau der B 85 bei Pittersberg", sagte Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz. "Jeder, der die Strecke schon einmal gefahren ist, kennt die Probleme an dieser Stelle der Bundesstraße, hier besteht dringender Handlungsbedarf."
Auch bei den Ortsumgehungen von Großschönbrunn, Seugast, Tanzfleck und Ursensollen signalisierte die CSU Unterstützung. "Wir müssen jetzt den Grundstein setzen, dass wir in zehn Jahren weiß-blaue Bänder durchschneiden können", unterstrich Alois Karl den Hintergedanken der Verkehrsprojekte. Gleiches gelte für den vierspurigen Ausbau der B 299 zwischen Amberg und Ursensollen. Der Bund will in den nächsten Jahren 120 Milliarden Euro für Verkehrsprojekte ausgeben.

"Wir haben zwar einen langen Entscheidungsprozess hinter uns, aber in dieser Zeit haben wir die Sachpolitik nie vergessen", betonte Schwartz im Rückblick auf die Nominierung der Landtags- und Bezirkstagsdirektkandidaten, bei denen es jeweils Kampfabstimmungen gegeben hatte. Bei der Vorstandssitzung zeigte sich der Kreisverband geschlossen.

Gehör in Staatskanzlei

Zur Forderung der Truppenübungsplatzrandgemeinden nach fairen Ausgleichszahlungen verkündete Schwartz, dass noch in diesem Monat ein Termin in der Staatskanzlei stattfinden werde, bei dem die betroffenen Bürgermeister ihre Anliegen direkt in München vortragen könnten. Für den Kreisvorsitzenden liegt die Wichtigkeit dieses Termins darin, dass er dort stattfinden wird, wo die Entscheidungsträger sitzen. So erhöhe man die Chance, mit dem Anliegen Gehör zu finden. Darüber freute sich besonders der Hohenburger Bürgermeister Gerhard Schärl, der das Thema mit angestoßen hatte.
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