Der Imkerverein Illschwang/Birgland spendiert der Grundschule ein Bienenvolk
Unverzichtbar für viele Pflanzen

Der Vorsitzende des Imkervereins Illschwang/Birgland, Günther Mertel (Zweiter von rechts), und der Vereinsbeauftragte Josef Sellner (Dritter von rechts) brachten das Bienenvolk in die Schule. Bild: no
Lokales
Illschwang
06.05.2014
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Die Grundschule Illschwang bietet in Zukunft den Themenbereich der Imkerei im Unterricht an. Seit den Osterferien befindet sich auf dem Schulgelände ein Bienenvolk, das der Imkerverein Illschwang/Birgland zur Verfügung stellte. Zur Übergabe kamen Vertreter der Vorstandschaft mit dem Vorsitzenden Günther Mertel an der Spitze.

Die Kontakte knüpfte die Schulleiterin Renate Sekura mit Vorstandsmitglied Josef Sellner. Aus seinem Bestand stammt auch das Bienenvolk. Sekura wies darauf hin, dass für das kommende Schuljahr eine entsprechende Arbeitsgemeinschaft geplant sei. Ansprechpartner ist Lehrerin Marianne Lehner, die sich selbst zu Hause mit ihrem Mann um den Bereich der Imkerei kümmert.

Der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft liegt die Einführung der Imkerei in den Schulen besonders am Herzen. Es gibt dafür auch eine finanzielle Unterstützung. Die verstärkte Behandlung des Themas im Unterricht diene dem Ziel, etwas über den Wert der Bienen für die Natur zu vermitteln und etwas über den verantwortungsbewussten Umgang mit ihr zu erfahren. Bienenhäuser gehörten früher zum ländlichen Erscheinungsbild. Der Rückgang der Hauptbestäuber in unserem Ökosystem hat wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenwelt. Bienen sind für Landwirtschaft und Natur unerlässlich. In der Landwirtschaft sind 80 Prozent der Kulturpflanzen auf die Bestäubung durch Honigbienen angewiesen.

Obstbau ist ohne Bienen undenkbar. Sie tragen zum Erhalt der Artenvielfalt in der Wildflora bei. Es hätte verheerende Folgen, wenn nicht mehr ausreichend Bienen in der Landschaft unterwegs wären.
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