Dr. Bernhard Betz führt zweites Marionettentheaterstück auf
Premiere bereitet Bärenspaß

Lokales
Illschwang
24.04.2010
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Gespannt und erwartungsvoll warteten die Besucher auf das zweite Stück, das Dr. Bernhard Betz aus Götzendorf mit seinem Bärentheater zur Aufführung brachte.

Wie von ihm versprochen, fand die Premiere im Mehrgenerationenhaus (MGH) statt. Auf dem Spielplan steht heuer - nach der "Bärenmusik" im vergangenen Jahr - die Inszenierung des Stückes "Überraschungen im Bärenwald".

Dr. Betz, jahrelang als Facharzt für Arbeitsmedizin tätig, widmet sich seit 2006 intensiv dem Spiel mit Marionetten. Spezialisiert hat er sich dabei auf eine "Bärenfamilie", die er bei der Erstaufführung des neuen Stücks in voller Aktion präsentierte. Auch sein neues Werk ist eine komplette Eigenproduktion. Spielideen, Texte, Kulissen und Requisiten werden von ihm und seiner Ehefrau Liesel gemeinsam entwickelt. Seine Gattin kümmert sich um Regie und Dramaturgie. Auf der Bühne führt er seine Figuren selbst. MGH-Leiter Helmut Kellner, zeigte sich erfreut, dass die Premiere hier über die Bühne ging.

Nach einem Jahr intensivster Vorbereitungen war das Stück "Überraschungen im Bärenwald" aufführungsbereit. Es handelt sich dabei um zwei szenische Balladen, wobei jede etwa 20 Minuten dauert. Im ersten Teil, "einem gefährlichen Bärenspaß", entdeckt der vorwitzige kleiner Punkerbär, namens "Bärnie" ein geheimnisvolles Fass, das ihn sogar schweben lässt, allerdings mit schlimmen Folgen. Im zweiten Teil ging es um den "Silberschatz im Bärenwald". Das Bärenmädchen "Betzy" entdeckt eine glänzende Schüssel, die nach einigem Rätselraten von ihrem Onkel "Bärner", einem Musiklehrer und Altrocker, zum Klingen gebracht wird. Das Premierenpublikum, größtenteils Senioren, spendete viel Applaus. Völlig verblüfft waren die Zuschauer, als "Betzy" aus der "Steeldrum" eine Schaukel bastelte.

Im Anschluss gab Dr. Betz für seine ehemaligen Kollegen und die Arzthelferinnen eine weitere Vorstellung. Darunter waren drei Kinder, die die Steeldrum "Pixipan" selbst spielen durften. Dr. Betz' Nachfolger, Dr. Alfons Götzfried, überreichte Liesel Betz einen Blumenstrauß.
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