Ministranten des Pfarrverbands Lauterhofen betreiben in Illschwang "Heimatkunde"
Erste Versuche im Besenbinden

Einer der Höhepunkte des Zeltlagers war die Demonstration der alten Handwerkskunst des Besenbindens durch Landwirt Leonhard Ibler aus Riedelhof (rechts). Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Fahne vorgestellt, die von den Minis erarbeitet wurde. Mit im Bild Pfarrer Gerhard Ehrl. Bild: no
Lokales
Illschwang
16.08.2014
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Bereits zum zweiten Mal war Illschwang das Ziel für das Zeltlager der Ministranten aus dem Pfarrverband Lauterhofen. Pfarrer Gerhard Ehrl hatte für die vier Tage ein interessantes Programm zusammengestellt.

Die Teilnehmer wissen die freundliche Aufnahme durch die Pfarrei St. Vitus zu schätzen. Sie schlugen ihre Zelte wieder auf der Propsteiwiese auf, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pfarrzentrum Patrona Bavariae. Auch die Nähe des Schulsportplatzes und des Freibads machen Illschwang als Ort des Zeltlagers beliebt.

Pfarrer Ehrl hatte als Leitthema "Unsere Heimat" ausgewählt. Bei der Gemeinschaftsarbeit ging es für die neun Mädchen und elf Jungen darum, historische Verbindungen zwischen Lauterhofen, Kastl, Sulzbach und Illschwang zu erforschen und bildhaft umzusetzen.

Altes Brauchtum und frühere Handwerkskunst in der Region brachte Landwirt Leonhard Ibler aus Riedelhof den "Minis" näher. Bei seinem Besuch zeigte er ihnen die Kunst des Besenbindens. Einige von ihnen versuchten es unter seiner Anleitung auch selbst einmal.

Mit den Fahrrädern machten sich die jungen Leute auf den Weg zu St. Margaretha in Frankenhof, eine Filialkirche der Pfarrei Illschwang. Mesnerin Barbara Lang stellte das Gotteshaus vor. Für ein Quiz, in dem es Fragen über Illschwang zu beantworten galt, waren die Ministranten in Gruppen im Dorf unterwegs.

Eine Wanderung führte auf die Hainsburg mit Besuch der Teufelskanzel. Bei dem schönen Wetter gehörte natürlich auch der Aufenthalt im Freibad dazu. An drei Tagen gab es in der Kapelle des Pfarrzentrums eine Messe. Zum Abschluss des Lagers bekamen die Mädchen und Jungen im Pfarrsaal einen Film zu sehen.

Der Dank von Pfarrer Gerhard Ehrl galt besonders Maria Stepper, die sich an allen Tagen um das leibliche Wohl kümmerte. Einige Mütter der Ministranten unterstützten sie dabei. Spaghetti, Hamburger sowie Grillwürstchen und Stockbrot, das am Lagerfeuer zubereitet wurde, kam bei den Kindern besonders gut an. Lobende Worte fand Ehrl auch für die Unterstützung durch die vier Gruppenleiter, die in Illschwang mit dabei waren.
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