09.08.2014 - 00:00 Uhr
IllschwangOberpfalz

Vor allem die Holzfassade hat's nötig - Diözese Eichstätt übernimmt 70 Prozent der Kosten Der Kindergarten wird aufgemöbelt

Drei Wochen lang, bis zum 21. August, macht der Kindergarten St. Vitus in Illschwang Pause. Ruhe herrscht allerdings nicht, denn die katholische Kirchenstiftung als Träger nutzt diese Zeit, um innen und außen verschiedene Reparaturen ausführen zu lassen. Bei einem Ortstermin erläuterten Pfarrer Markus Priwratzky und Kirchenpfleger Peter Falk die Notwendigkeit.

Pfarrer Markus Priwratzky (Mitte) und Kirchenpfleger Peter Falk (rechts) informierten Bürgermeister Dieter Dehling (links) über die geplanten Renovierungen am Kindergarten. Witterungseinflüsse haben der Holzfassade an der Südseite des Erweiterungsbaus sichtlich zugesetzt. Bild: no
von Norbert WeisProfil

Neben Renovierungsarbeiten wird auch das Mobiliar für die dritte Gruppe ergänzt. Das erfordert Ausgaben von 1500 Euro. In diesem Zusammenhang wiesen die beiden Kirchenvertreter darauf hin, dass in den drei Gruppen im neuen Kindergartenjahr 65 Mädchen und Buben betreut werden. Für die Kinderkrippe gibt es gegenwärtig zehn Anmeldungen. Hier sind noch fünf Plätzen frei. Eltern erfahren Näheres bei Kirchenpfleger Peter Falk.

Anstrich erledigt

Bereits erledigt ist der Neuanstrich für alle Fenster im Altbau des Kindergartens. Dazu gehörten auch die Bücherei und die vermietete Wohnung im Obergeschoss. Die Kosten dafür beliefen sich auf ca. 2500 Euro. Der Turnraum wird in der kindergartenfreien Zeit neu getüncht.

An den Wänden wird bis zu einer Höhe von 1,30 Metern eine Latex-Schutzschicht angebracht. Sie lässt sich schnell wieder saubermachen und schützt obendrein den Innenputz. Veranschlagt dafür ist ein Betrag von ca. 700 Euro. Den größten finanziellen Posten bei den Instandsetzungsmaßnahmen stellt das komplette Abschleifen und Neustreichen der Holzfassade an der Südseite des Erweiterungsbaus dar.

Der Kostenvoranschlag dafür liegt bei ca. 13 500 Euro. Ziel ist es, den langfristigen Erhalt der Holzverkleidung zu sichern und dem Gebäude wieder einen optisch gepflegten und einladenden Charakter zu verleihen. Der Erweiterungsbau wurde 1994 eingeweiht. Wind und Wetter haben besonders der Holzfassade auf der Südseite stark zugesetzt. Aber auch an den übrigen Seiten wird das Holz abgeschliffen und gestrichen.

Kirchenpfleger Peter Falk erwähnte beim Ortstermin auch die Finanzierung. Für den Anstrich der Fenster und der Holzfassade sowie das Tünchen des Turnraums gewährt die Diözese Eichstätt einen Zuschuss von 70 Prozent. Die Restkosten tragen die Gemeinde und die katholische Kirchenstiftung in einem Verhältnis von 80 zu 20 Prozent.

In diesem Zusammenhang betonte Bürgermeister Dieter Dehling, dass es ein großer Vorteil sei, dass die Kirche die Trägerschaft über den Kindergarten übernommen hat.

Er dachte da vor allem an die Unterstützung seitens der Diözese Eichstätt. Dehling lobte die gute Zusammenarbeit mit den Kirchenverantwortlichen.

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