28.06.2017 - 20:00 Uhr
IllschwangOberpfalz

Asphlatierung von drei unbefestigten Bereichen in Illschwang beantragt Erst mal wissen, was es kostet

Asphalt oder Pflaster? Das ist hier die Frage. Zumindest an einer Stelle, auf die der Gemeinderat Illschwang in seiner Juni-Sitzung den Blick gerichtet hat.

von Norbert WeisProfil

Gemeinderat Richard Koller hatte beantragt, drei bisher unbefestigte Bereiche zu asphaltieren. Konkret ging es ihm um den Friedhofsweg bis zum Grundstück von Hermann Weiß, den Abschnitt am Fichtelberg hinauf bis zum Anwesen Knüttel (ehemaliges Zuhause des Jagdpächters Helmut Poensgen) sowie jenen Teil des Festplatzes, auf dem das Zelt und die Verkaufsstände aufgebaut werden.

Diese Projekte sollten, stellte sich Koller vor, in Verbindung mit größeren Baumaßnahmen in der Gemeinde abgewickelt werden. Den dringendsten Handlungsbedarf sah Bürgermeister Dieter Dehling am Fichtelberg. Wenn es stark regnet, werde der Schotter immer wieder herunter geschwemmt. Eine Trag-Deckschicht könnte hier Abhilfe schaffen. Henner Wasmuth erschien die Teerung des Friedhofwegs am einfachsten zu sein.

Gerald Habermehl erinnerte daran, dass 2015 im Zusammenhang mit dem Doppeljubiläum von Feuerwehr und Sportverein eine Pflasterung der Teilfläche am Festplatz geplant war. Dazu kam es dann aber nicht. Beim Festplatz sah er Pflaster als gute Alternative zu Asphalt an.

Der Gemeinderat beschloss, vom Planungsbüro Renner/Hartmann die Kosten für die drei beantragten Maßnahmen grob schätzen zu lassen. Auf dieser Grundlage will er dann von Fall zu Fall konkret entscheiden.

Hans-Jürgen Tiefel vom gleichnamigen Planungsbüro erläuterte die eingegangenen Reaktionen zu den Plänen für das Gebiet Vogelhüll in Pürschläg und das Gewerbegebiet Neuöd III. Den vorgeschlagenen Abwägungen wurde zugestimmt und gleichzeitig ein entsprechender Satzungsbeschluss gefasst.

Keine Einwände gab es gegen die geplante Teiländerung des Bebauungs- und Flächennutzungsplans der Gemeinde Ursensollen für das Gewerbegebiet an der Autobahn 6. Der Gemeinderat stimmte den eingereichten Bauplänen zu.

Helmut Kellner lobte die Verwaltung für die Aufstellung der neuen Begrüßungstafeln an den Ortseingängen von Illschwang. Allerdings erschien ihm die Schrift im oberen Teil blass und schlecht lesbar. Der Bürgermeister versprach eine Nachbesserung. Dehling wies darauf hin, dass die Tafeln bisher nur an Gemeindeverbindungsstraßen stehen. Für die Kreisstraßen fehle noch die Genehmigung, sie aufzustellen.

Sein Missfallen äußerte Kellner über den Zustand eines Grundstücks im Baugebiet Mottenbaum. Für die Nachbarn sei dies ein großes Ärgernis. Der Bürgermeister erklärte, dass die Gemeinde über keine rechtliche Handhabe verfüge, die Besitzer zu zwingen, ihre Flächen zu pflegen.

Eine Nachfrage von Gabi Pirner betraf den Zeitpunkt, wann mit dem zweiten Bauabschnitt des Breitbandausbaus begonnen wird. "Sehr bald", zeigte Dehling Zuversicht.

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