Weitere Energieschulen im Landkreis Amberg-Sulzbach
Grundschulen Illschwang und Ammerthal erhielten Auszeichnung

Über zwei weitere Energieschulen im Landkreis freuen sich (von links) Bürgermeisterin Alexandra Sitter, Rektorin Elvira Rückerl, Vorsitzender Richard Gaßner vom ZEN-Förderverein, Landrat Richard Reisinger, Rektorin Renate Sekura, Projekt-Organisator Manfred Klemm, Hans-Jürgen Frey vom Solarenergie-Förderverein und ZEN-Umwelttrainer Lorenz Hirsch. Bilder: no (2)
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Illschwang
27.06.2017
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Die Grundschulen in Illschwang und Ammerthal tragen ab sofort den Titel "Energieschule im Landkreis Amberg-Sulzbach". Landrat Richard Reisinger verlieh die Schilder. Ein Eisbär und ein Pinguin feierten mit.

(no) Die Rektorinnen Renate Sekura und Elvira Rückerl sahen in der Auszeichnung den Lohn für drei Jahre intensives Bemühen, den Schülern die Bedeutung von Energie und Umwelt näher zu bringen.

Der Organisator Manfred Klemm stellte das seit 2013 im Landkreis laufende Energieschulprojekt vor. Vorreiter waren die Lauterach-Grundschule in Hohenburg und die Krötensee-Mittelschule in Sulzbach-Rosenberg. Inzwischen beteiligen sich 13 Schulen, von denen sieben heuer zur Zertifizierung anstehen. Illschwang und Ammerthal sind die ersten aus diesem Kreis, erklärte Klemm.

An die Schüler gewandt, betonte er, dass für sie als Erwachsene der Umgang mit Energie mindestens so wichtig wie heute sein werde: "Wie der Einzelne mit Strom, Wasser, Luft und der Umwelt insgesamt umgeht, hat immer Auswirkungen auf die Allgemeinheit."

Landrat Richard Reisinger und der Vorsitzende des Fördervereins für das ZEN Ensdorf, Richard Gaßner, nahmen offiziell die Verleihung der Schilder an die beiden Rektorinnen vor. Gaßner wies darauf hin, dass dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit das Projekt Energieschulen besonders am Herzen liege. Es gelte, die Kinder für den Umweltgedanken zu sensibilisieren.

Ein musikalisches Schmankerl lieferte das Musik- und Kulturzentrum (MuK) aus Sulzbach-Rosenberg mit dem Umweltmusical "Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde". Erstmals wirkte der Illschwanger Kinderchor, geleitet von Agnes Guggenberger und Agnes Hollweck, mit. Die Gesamtinszenierung lag in den Händen von MuK-Lehrerin Inga Ludwig.

Hauptakteure des Geschehens sind Eisbar Lothar und der Pinguin Dr. Ping. Als ihre Schollen am Nord- und Südpol immer kleiner werden, beschließen sie, den Menschen klar zu machen, dass es so nicht weitergehen kann. Sie treffen zwei Kinder, in deren Wohnung die Stromfresser Ampere, Volt und Watt ihr Unwesen treiben. Der Eisbär, Dr. Ping und die Kinder kommen ihnen auf die Schliche und beenden ihr Treiben mit der Lizenz zum Abschalten. Diese nahmen die Schüler anschließend auf einem Button mit nach Hause.
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