Ausbildungstag der Reservistenkameradschaft
Sicherheit nicht aus dem Auge verlieren

Geländebeurteilung und -einweisung standen im Mittelpunkt des Ausbildungstags der Reservisten. Martin Schmid (vorne, Zweiter von rechts), Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft, betonte bei dem anschließenden Aktiventreffen, dass damit ein von der Gesellschaft verdrängtes Thema aufgegriffen worden sei, über das keiner mehr spreche und das niemanden mehr beschäftige. Bild: bkr
Freizeit
Immenreuth
21.08.2017
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Was wäre, wenn? "Wir brauchen die Bundeswehr nicht mehr, um die Außengrenzen der Bundesrepublik zu verteidigen - der Feind ist bereits im Inneren." So oder inhaltlich gleich sagte ein profunder und langjähriger Kenner der Münchner Sicherheitskonferenz bei einem Reservistenseminar. Seine Äußerung bildete den Ausgangspunkt für den Ausbildungstag 2017 der Reservistenkameradschaft. Fähnrich Stefan Gewinner arbeitete dafür ein entsprechendes Übungsszenario aus.

Angesichts der Ereignisse der vergangenen Jahre in Europa hat nach seinen Worten die klassische Gefechtsführung wieder an Bedeutung gewonnen. Diese bildete folglich die Grundlage bei der Lage-Einweisung mit einem hierarchischen Aufbau in der Befehlsgebung und den Führungsprozessen.

Im Vordergrund stand dann, entsprechend dem Lagebild, die Kartenauswertung und Geländeerkundigung. Bei dem Marsch zu den wichtigen Punkten wurden die taktische Arbeit im und mit dem Gelände in den Vordergrund gerückt, Möglichkeiten und Risiken abgewogen.
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