21.01.2018 - 20:00 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Vorstandschaft verjüngt Heimatverein Garant fürs Ortsleben

20 Jahre im Vorstand, davon 12 Jahre als Vorsitzender, bringt Franz Pospischil in den Heimatverein ein. Nun übergab er die Führung an Wolfgang Nickl. Bei der Jahreshauptversammlung in der Schutzhütte trat Bürgermeister Günter Kopp als 100. Mitglied ein.

Die neue Führungsspitze des Heimatvereins mit Bürgermeister Günter Kopp, Tobias Kreuzer, Michaela Bayer, Thomas Seidl, Regina Felix, Michael Melzner, Wolfgang Nickl, Michael Krauß, Michael Siebenweiber und Josef Gößner (von links). Bilder: bkr (2)
von Bernhard KreuzerProfil

Rege und unermüdlich ist der Heimatverein, bereichert und belebt den Ort und führt die Bewohner zusammen. Einen Eindruck dazu vermittelte Franz Pospischil bei seinem Rechenschaftsbericht. Zu Beginn bat er, dem verstorbenen Franz Killer senior und allen 23 verstorbenen Mitgliedern ein stilles Gedenken zu geben.

Von einem Jahr voller Aktivitäten berichtete Pospischil. Es begann mit dem Stärketrinken, führte über den Mitgliederpreisschafkopf zu Arbeitseinsätzen rund um die Schutzhütte sowie dem vorbildlichen Kinderspiel- und Bolzplatz. Für den aufgestellten Maibaum wurde der Kranz gebunden, im Juni das Johannisfeuer entzündet und im August führte ein Ausflug nach Coburg. Höhepunkt war erneut die Kirwa. Wanderungen, Backen und Basteln mit Kindern, Nikolaus- und Weihnachtsfeier, der Besuch zahlreicher Feste und nicht zuletzt viel Arbeit rund um die Hütte prägten die letzten zwölf Monate.

Besonders froh zeigte sich Franz Pospischil über die Abnahme des Kinderspielplatzes durch den TÜV. "Keine Beanstandungen wurden festgestellt", so der Vorsitzende. Er hatte auch eine lange Liste von Mitgliedern, die das ganze Jahr Maschinen, Blumen und die Anlagen betreuen und pflegen oder Lesungen von Heimatdichtern in Mundart hielten. Die Bewirtung der Schutzhütte, die Nutzung des Hauses durch die Musikschule, Reparaturarbeiten und viel Kleinarbeit listete der Vorsitzende auf. Zu seiner Freude machte bei all den Ausgaben Kassenführerin Michaela Bayer kein Minus. Josef Gößner und Michael Melzner waren nach der Prüfung der Bücher voll des Lobes.

Franz Pospischil dankte zum Abschluss seiner Amtszeit der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und legte schon mal eine Grobplanung der Termine vor. Sie sehen die traditionellen Veranstaltungen wieder vor. Prag soll das Ziel eines dreitägigen Ausfluges Ende Mai sein und im Oktober könnte der Wandertag zum Waldecker Schlossberg führen.

Für das Kirchweihfest im September sprach Josef Gößner wieder den Wunsch nach einer kräftigen Sülze aus. Sie fehlte 2017. Er forderte die Köchinnen auf, die Tradition weiterzugeben.

Die Neuwahlen, geleitet von Bürgermeister Günter Kopp, verjüngten die Vereinsführung. Der bisherige Geschäftsführer Wolfgang Nickl trat an die Spitze des Heimatvereins. Seine Aufgabe übernahm in Abwesenheit Christian Lautner. Regina Felix wurde wieder zur zweiten Vorsitzenden, Michaela Bayer zur Kassenführerin und Thomas Seidl zur Schriftführerin. Josef Gößner und Michael Melzner sind Kassenprüfer. Unterstützung erhält die Vereinsführung durch Tobias Kreuzer, Michael Krauß und Michael Siebenweiber in der Funktion von Beisitzern.

"Der Heimatverein steht für das Brauchtum, der Tradition und des kulturellen Lebens", lobte Bürgermeister Günter Kopp in seinem Grußwort. Er erinnerte dabei an die vielen Aktivitäten. In ihnen widerspiegelt sich ein attraktives Dorfleben, das an die nächste Generation weitergegeben werden müsse, bat das Gemeindeoberhaupt und lobte die vorbildliche Arbeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Bewohner. Für Franz Pospischil hatte er ein kleines Geschenk zum Abschied mitgebracht.

Geehrt und in den "Ruhestand" geschickt wurden Alois und Maria Lautner sowie Olga Felix. Über 30 Jahre leisteten sie Dienst in der Hütte, bei Arbeitseinsätzen und Vereinsveranstaltungen. Für fünf Jahre Dienst erhielt Herrmann Höfer ein kleines Geschenk.

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