11.08.2014 - 00:00 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

100 Tage im Amt: Öffentliche Termine für Heinz Lorenz neue Erfahrung Auf einmal gefragter Gast

Die Umstellung vom Kämmerer zum Bürgermeister der Gemeinde war für Heinz Lorenz kein großes Problem. In die Vorgänge im Rathaus sei er eingebunden gewesen. "Vom Fachlichen her war es kein so großer Schritt mehr", sagt das 39-jährige Gemeindeoberhaupt, das am Freitag exakt 100 Tage im Amt war.

Viele Aufgaben liegen vor Heinz Lorenz, der sich ins neues Amt schnell eingearbeitet hat. Bild: bkr
von Bernhard KreuzerProfil

Einarbeiten muste er sich allerdings in die typischen Aufgaben eines Gemeindeoberhaupts und die Öffentlichkeitsarbeit. Gerade hier sei er in den ersten 25 Tagen stark gefordert gewesen. 14 Mal standen runde Geburtstage, Hochzeiten und öffentliche Veranstaltungen im Terminkalender. "Es waren absolut neue Erfahrungen", räumte er ein. Ihn freute dabei die positive Resonanz aus der Bevölkerung. Die Menschen seien auf ihn zugekommen und haben mit ihm diskutiert.

Als "hervorragend" bewertet Heinz Lorenz das Klima im Gemeinderat, konstruktiv sei die parteiübergreifende Zusammenarbeit. Die sei bei den anstehenden Herausforderungen auch nötig. Als erstes denke er an den Zustand der Straßen. Der soll bewertet werden, um ein Sanierungskonzept zu erstellen. Mit den Anliegern des Baugebiets Steinäcker steht eine Versammlung zum künftigen Vorgehen an. Eine weitere Herausforderung ist der Ausbau des DSL-Netzes. Auch die letzten Anwesen sollen von der schnellen Internetverbindung profitieren. Eine Förderung von 90 Prozent, begrenzt auf maximal 800 000 Euro, ist zugesagt.

Platz für Trauungszimmer

Als weitere Schwerpunkte hat Lorenz die Rathaussanierung und das Gewerbegebiet Ost ausgemacht. Dazu betonte Heinz Lorenz im Gespräch mit dem "Neuen Tag", dass voraussichtlich in der Septembersitzung über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Ost entschieden wird. Der Sanierungsumfang für das Rathaus soll nach seinen Worten so gering wie möglich gehalten werden. Vorstellungen dazu habe er bereits. Denkbar wäre, bisher nicht genutzte Teile des Hauptgebäudes dienstbar zu machen. Eine Möglichkeit sei, den Dachboden mit seinem schönen Gebälk in ein Trauungszimmer umzuwandeln.

Ein Zukunftsinvestitionsplan soll helfen, die Gemeinde grob für die Zukunft auszurichten und so viele Förderungen wie möglich auszuschöpfen.

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