Flötztalsegler und Tannenbergsegler mit starken Ergebnissen - Problem Raubvögel
Brieftauben fliegen Titel heim

Beim Altflug gaben ihre Tauben heuer richtig Gas: Alfred Kreuzer, Johann Popp, Bernhard Pocker, Hans Braun, Alois Frank, Erwin Scherm, Hans Kreuzer, Norbert Prechtl und Gerhard Brunner (von links) waren zufrieden. Bild: bkr
Lokales
Immenreuth
26.08.2014
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Beim Blick auf die Ergebnisliste im Altflug der Reisevereinigung Pegnitz dürfen sich die Züchter der beiden Brieftaubenvereine Flötztalsegler und Tannenbergsegler freuen. In den vergangenen Jahren war die Stimmung dagegen eher getrübt.

In diesem Jahr freuten sich die sieben reisenden Züchter der beiden Vereine trotz großer Konkurrenz über Spitzenplätze. Zwar reichte es nicht, die RV-Meisterschaft zu gewinnen, doch die Brüder Hans und Alfred Kreuzer von den Flötztalseglern erreichten bei den zwei Wertungen für die drei und fünf besten Tauben jeweils einen hervorragenden vierten Platz. Sie belegten bei den bestgereisten Männchen Platz eins, Platz drei und fünf bei den bestgereisten jährigen Männchen, Platz zwei bei der Jährigenmeisterschaft, Platz eins bei der Männchenmeisterschaft und Platz fünf bei der RV-Weitstreckenmeisterschaft.

Gerhard Brunner von den Flötztalseglern punktete mit einem vierten Platz bei den bestgereisten Männchen, stellte das bestgereiste jährigen Männchen in der RV und wurde Zweiter bei der RV-Männchenmeisterschaft.

Bei den bestgereisten Weibchen belegten Richard und Norbert Prechtl, Tannenbergsegler, Platz zwei, stellten gleichzeitig das bestgereiste jährige Weibchen und platzierten sich jeweils auf Rang fünf bei der RV-Jährigenmeisterschaft und der RV-Weibchenmeisterschaft.

Hans und Alfred Kreuzer sowie Richard und Norbert Prechtl mischten gleichfalls bei der RV-Pokalmeisterschaft kräftig mit. Die Brüder Kreuzer gewannen die Trophäe und die Prechtls folgten auf dem fünften Platz. Die Erfolgsbilanz vervollständigt Gerhard Brunner. Er sicherte sich den Spinne-Wanderpokal. Der Gewinn einer Silber- und Bronzemedaille des Verbandes durch die Kreuzer-Brüder sowie weiteren Bronzemedaillen durch Gerhard Brunner sowie Norbert und Richard Prechtl rundeten den Erfolg ab.

Nun hoffen acht Züchter beim Jungflug ein ebenso gutes Ergebnis einzufliegen. Der zweite Wertungsflug startete am Wochenende. Das bisher erfreuliche Abschneiden allerdings überschattet die Klage der Züchter über Raubvögel. Wanderfalken, Sperber und Habichte setzen den Beständen zu. So verzeichnete Erwin Scherm von den Flötztalseglern im vergangenen Jahr 48 geschlagene Tauben. Nach seinen Worten warten die Raubvögel auf das tägliche Auflassen der Brieftauben und greifen sich die Tauben schon am Flugbrett. Der Verlust liegt bei 30 Vögeln, wetterte Scherm.
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