Mädchen und Buben gehen am Tannenberg auf eine märchenhafte Schnitzeljagd
In den Wald zur Struwwelliese

Die Märchenerzählerin (Anja Kastner) lud die Kinder zu einem Sing- und Klatschspiel vom lustigen Klos ein, der selbst dem Fuchs am Ende ein Schnäppchen schlug. Bild: mez
Lokales
Immenreuth
09.08.2014
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Wie Hänsel und Gretel fühlten sich über 30 Kinder bei der Märchen-Schnitzeljagd des Obst- und Gartenbauvereins. Auf ihren Streifzügen rund um den Tannenberg trafen sie zwar nicht die böse Hexe, dafür eine Zauberin, die Struwelliese, einen Holzknecht, eine Märchenerzählerin und eine Großmutter.

Die Schnitzeljagd stand unter dem Motto "Es war einmal ein Wald, ein Märchenbuch und zwei Wanderschuhe". Anhand einer Schatzkarte bahnten sich die Mädchen und Buben von der Kapelle in Schadersberg aus ihren Weg durch den Wald bis nach Plößberg. Die Organisatorinnen Jenny Kassler, Birgit Schindler und Claudia Melzner sowie weitere Helfer begleiteten sie dabei.

Das erste Märchen musste anhand von verschiedenen Bildern erraten werden, um in den Besitz der Schatzkarte zu bekommen. Kurz nach Schadersberg wartete eine Zauberin (Luise Zimmerer) an einem Brunnen auf die Abenteuerer. Von ihr hörten sie die Geschichte vom "Brüderchen und Schwesterchen". Anschließend mussten die Kinder das Märchen von der Struwwelliese (Ilse Braun) erraten, die sie an einer Waldlichtung trafen. Als Überraschung hatte die Struwwelliese für jeden je eine Mohrrübe aus dem eigenen Garten dabei.

Oben am Tannenberg saß ein Holzknecht (Manfred Frauenholz) vor der Bergwachthütte. Er erzählte die Geschichte von den drei kleinen Schweinchen. Nach einer Stärkung spendierte Jugendbeauftragte Petra Höhne jedem ein Eis. Die Geschichte vom lustigen Klos galt es anschließend vom Holzknecht zu erraten.

Weiter ging es über den Skihang hinab in den düsteren Wald, wo wieder an einer Lichtung die nächste Märchenerzählerin (Anja Kastner) wartete. Mit vielen selbst gemalten Bildern aus einer großen Holzkiste erläuterte sie spielerisch den Kindern ein Sing- und Klatschspiel. Am Ende gab es als Belohnung Schoko-Krapfen.

An der letzten Station am Waldende empfing eine Großmutter (Monika Schimmer) die Kinder. Neben ihr war eine riesengroße Mohrrübe aus dem Boden gewachsen. Den Mädchen und Buben erzählte Schimmer die Geschichte von "Der starken Maus", wobei alle am Ende mit vereinten Kräften die große Mohrrübe aus dem schweren Waldboden zogen. Gemeinsam trugen sie sie zum Plößberger Spielplatz, wo die Eltern ihre Kindern wieder abholten.
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