Gemeinderat beschäftigt sich mit Bürgervorschlägen
Courage gegen Verkehrssünder

Politik
Immenreuth
16.02.2018
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Der Gemeinderat beschäftigt sich mit den Vorschlägen aus der Bürgerversammlung. Die Ampelanlage am Kindergarten ist ein Thema und wird an die Verkehrswacht und das Straßenbauamt weitergegeben.

Die Gemeinderatssitzung am Donnerstag war kurz und bündig. Sie beschränkte sich auf zwei Dinge, die Bestätigung der neu gewählten, stellvertretenden Feuerwehrkommandanten von Ahornberg und Punreuth sowie den Bericht über die eingegangenen Vorschläge und Anregungen aus den Bürgerversammlungen.

Erwartungsgemäß bestätigte der Gemeinderat einstimmig die bei den Jahreshauptversammlungen im Januar neu gewählten stellvertretenden Kommandanten. Bei der Ahornberger Wehr war dies Stephanie Greger und bei der Punreuther Wehr Daniel Scharf.

Zu den Anregungen und Vorschlägen aus den Bürgerversammlungen führte zweiter Bürgermeister Josef Hecht aus, dass die meisten Punkte zurzeit bearbeitet werden. Dies betrifft die Sanierung des Kirchsteigs, das Erscheinungsbild der Sandgrube in der Lenauer Straße, das Mulchen des Skilifthangs und die gewünschte Geschwindigkeitsbegrenzung in Ahornberg für den Straßenabschnitt im oberen Dorf Richtung Flötz.

Offen sei noch die Baustelle "Kriegerdenkmal" in Ahornberg, betonte Hecht. Mit den Betroffenen werde die Situation noch vor Ort erörtert. Sobald es die Witterung zulässt, macht sich der Gemeinderat ein Bild über die vorgetragenen Beanstandungen bei der Wegesanierung im Friedhof, versicherte der Sitzungsleiter. Bei der gewünschten Sperrung des Mühlweges für den Durchgangsverkehr verwies Hecht auf die Beratungen von 2009. Die damals beantragte Verkehrsbeschränkung sei vom Gemeinderat nicht weiter verfolgt worden, informierte Hecht.

Verständnis gebe es für die Verkehrssituation an der Fußgängerampel beim Kindergarten. Viele Autofahrer beschleunigen noch schnell, wenn die Ampel von Grün auf Gelb wechselt und fahren dann bei Rot mit 70 über die Ampel. Die Situation sei mit der Verkehrswacht in Kemnath erörtert worden, betonte Hecht. Was nicht geduldet werden darf, ist das Verhalten der Fahrer, wenn sie bei Rot über die Ampel fahren.

Hecht forderte jeden auf, den Mut zu haben, Anzeigen zu erstatten. Er sah aber auch das Problem, dass bei Aussage gegen Aussage alles im Sande verlaufen könne. Ungeachtet dessen, werde in dieser Sache Kontakt mit dem Straßenbauamt aufgenommen. Zur Frage, ob auch Ferienprogramme der örtlichen Vereine finanziell unterstützt werden könnten, regte Kämmerer Thomas Kaufmann an, dieses Thema in die Beratungen für den Haushalt 2018 zu verlegen.

Die Zukunft von Naturerlebnisbad und Campingplatz sei gesichert, betonte zweiter Bürgermeister Hecht und verwies auf die Gesellschafterversammlung. Ihr wollte er mit Aussagen nicht vorgreifen.

Das gewünschte Buswartehäuschen wird Schadersberg bekommen. Eine Besichtigung mit den Bewohnern vor Ort soll letzte Fragen klären. Als eine Hauptaufgabe in diesem Jahr sieht die Gemeinde die Sanierung ihrer Trinkwasserquellen. Dazu sagte Josef Hecht: "Die Planungen laufen."
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