01.07.2017 - 14:35 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Emilia Müller feiert mit 50 Jahre SOS-Kinderdorf Oberpfalz

von Bernhard KreuzerProfil

Das SOS-Kinderdorf Oberpfalz feierte am Samstag sein 50-jähriges Gründungsfest. Viel regionale Prominenz feierte mit. Aus München reiste Bayerns Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Familien und Integration, Emilia Müller, an und aus Regensburg Regierungspräsident Axel Bartelt. Aus den Reihen der SOS-Kinderdörfer ragten der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer des SOS-Kinderdorfvereins, Dr. Kay Vorwerk, sowie der Ehrenpräsident der weltweiten SOS-Kinderdörfer, Helmut Putin, heraus.
Alle Redner führten aus der gewohnten und sicheren Wohlstandgesellschaft heraus. Sie rückten die Realität kriegerischer Auseinandersetzungen, unter denen besonders Kinder zu leiden haben, in den Mittelpunkt. Helmut Kutin schilderte dies in wenigen, aber beeindruckenden Worten. Der berichtete von seiner Reise nach Syrien: Dort wurde die Mutter eines Neunjährigen vor dessen Augen mit fünf Schüssen getötet. Der Vater war bereits Opfer des Krieges. In einem SOS-Kinderdorf wird nun versucht dem Buben über die traumatischen Erlebnisse hinweg zu helfen.
Die Verdienste des SOS-Kinderdorfs Oberpfalz bei der Aufnahme unbegleiteter Flüchtlinge fand in den Ansprachen große Anerkennung. Dazu die Leistung der zurückliegenden Jahre, in denen über 400 Kindern eine neue Heimat geschenkt wurde.
Dem Festakt ging ein ökumenischer Gottesdienst mit Domkapitular Monsignore Thomas Pinzer und Dekan Dr. Wenrich Slencka voraus. Den Glauben verglichen sie mit einem „Kletterhaken“ an dem man fast immer alles festmachen kann. (Ausführlicher Bericht folgt)

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