10.01.2018 - 20:00 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Finanzen der Feuerwehr Immenreuth erholen sich nach Fahrzeugkauf Feste füllen leere Kasse

Drei Feste verzeichnete der Feuerwehrverein im vergangenen Jahr. Sie halfen, die Kasse nach dem Kauf des Mehrzweckfahrzeuges wieder zu füllen. Entsprechend positiv fiel die Rückschau des Vorsitzenden Armin Scheidler aus.

von Bernhard KreuzerProfil

Nach dem Gedenken an Ludwig Legath, Josef Schmidt und Martin Popp rückte er das Gartenfest, das Johannisfeuer und das Oktoberfest in den Mittelpunkt. Alle drei Veranstaltungen seien gut besucht gewesen, betonte er. Sorgen bereitete allerdings das Johannisfeuer. Hier stand die Wehr aufgrund der vorangegangenen heißen Tage vor der Frage, ob es abgebrannt werden kann. Regen löste am Vortag das Problem. Durch eine kontrollierte Anlieferung des Materials konnte Sondermüll im Feuer verhindert werden. Viel Grünzeug dagegen verursachte ein langes Glimmen bis in die Morgenstunden. Der Gedanke steht deshalb im Raum, lieber ein Feuer aus Schwartenbrettern aufzustellen. Vorteile wären geringere Rauchentwicklung und weniger Kosten bei der Entsorgung. "Ein Johannisfeuer 2018 wird es aber geben", versprach Scheidler.

Die Wehr stand ihren Mann beim Bürgerfest. Für das Fronleichnamsfest wünschte er sich wieder eine Musik, damit etwas schneller gegangen werde. Auch erwartet er sich davon für den Volkstrauertag eine bessere Beteiligung der Bevölkerung. Es sei schließlich eine Gedenkveranstaltung für die gesamte Gemeinde und nicht nur für die Vereine, bedauerte der Redner. Seinen Dank sprach der Vorsitzende allen Helfern, Wirten, dem Reinigungsteam, den Kuchenbäckerinnen und der Gemeinde für die geleistete Unterstützung aus.

Nach dem großen Aderlass beim Kauf des Mehrzweckfahrzeuges verbuchte Jürgen Busch in der Kasse eine "Erholung" der Finanzen. Die Suche nach Fehlern in seinen Büchern blieb für die Prüfer Christoph Engelbrecht und Klaus König erfolglos. Die Verzahnung von Verein und Aktiven wertete Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther als einen guten Weg, die Aufgaben der Wehr zu schultern.

Versichert auch ohne Rauchmelder

Die Bevölkerung warnte Otto Braunreuther vor Betrügern, die vorgeben, Rauchwarnmelder kontrollieren zu müssen. Beim Auftreten derartiger Zeitgenossen sollte sofort die Polizei informiert werden, forderte er auf. Auch ohne Rauchwarnmelder erlösche der Versicherungsschutz nicht. "Es ist nicht so, dass die Versicherungen nicht zahlen, wenn man keinen hat", führte Braunreuther aus, weil es hier um die Rettung von Menschen und Vermeidung von Personen- und nicht von Sachschäden gehe. (bkr)

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