Jahresabschlussfeier Sonderpädagogisches Förderzentrum Immenreuth
Schattenspiel und Schülertheater

Die Fünft- und Sechstklässler führten das Stück "Stille Nacht" auf: Der kleine Fonserl (Mitte) freut sich aufs Auspacken, die Mutter (rechts) aufs gemeinsame Singen und der Vater (links) auf Knacker mit Sauerkraut.
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Immenreuth
29.12.2016
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Lieder, Gedichte, Schülertheater. Die Höhepunkte häuften sich bei der Jahresabschlussfeier des Sonderpädagogischen Förderzentrums. Dabei wurde auch geklärt was Sauerkraut mit dem Sauriersterben zu tun hat.

Mit einem 90-minütigen Programm unterhielt die Schülerschaft des Förderzentrums in der Aula des Schulzentrums Mitschüler, Eltern und ihre Gäste. Mit dem Lied "Lieber guter Nikolaus" eröffnete die Flötengruppe unter Leitung von Förderlehrerin Brigitte Koch das Weihnachtsprogramm.

Sonderschulrektor Wolfgang Schmid hieß zur Schulfeier auch viele Eltern und Angehörige willkommen. Er dankte den Lehrern und allen Kindern. Das Unterhaltungsprogramm moderierten selbstbewusst Sarah Spitzbarth und Georg Schärtel.

Den ersten Höhepunkt setzte die siebte Klasse umrahmt von afrikanischer Musik mit dem Schattenspiel "Wer ist Immanuel?" In der Geschichte findet das Warzenschwein Ngiri eine Seite aus dem Buch Jesaja, das die Geburt Christi beschreibt. Das Schwein verkündet den Inhalt allen Tieren Afrikas. Löwe, Affe, Giraffe und Elefant bringen ihre Neugeborenen zum neu gebauten Nest - in der Hoffnung den Heiland geboren zu haben. Erst der Esel, der auf dem Weg nach Bethlehem ist, klärt das Missverständnis auf.

Nach dem Flötenspiel "Bald ist Weihnachten" sang und spielte die Klasse 1 und 1 a unter der Leitung von Lehrerin Stilla Rauch-Tatschner das Singspiel "Der Weg nach Bethlehem". Begleitet von Orff-Instrumenten und von Jasmin Heindl-Bartl auf dem Keyboard wurde die Reise der Heiligen Familie zum Geburtsort Christi musikalisch nachgestellt. Die zweite, dritte und vierte Klasse führte das Stück "Pasteten im Schnee" auf. Es erzählt die Geschichte eines alten Ehepaares, dass mit seinen Tieren ein kleines Haus bewohnt. Der Wunsch der Frau Weihnachten diesmal nicht wieder alleine zu feiern, geht auf besondere Weise in Erfüllung: Bei einem Schneesturm suchen Wanderer bei ihnen Schutz. Auch ein Bäckerei-Fahrer gesellt sich zu ihnen.

Die Flötengruppe spielte "Stern von Bethlehem", danach zeigte die achte Klasse im Stück "Weihnachten in aller Welt" die Gebräuche und besonderen Speisen verschiedener Völker, wie aus Schweden, Ghana und England. Die Fünft- und Sechstklässler führten unter Leitung von Lehrerin Cornelia Dumler das Stück "Stille Nacht" auf. Der kleine Fonserl freut sich aufs Auspacken, die Mutter aufs gemeinsame Singen und der Vater auf Knacker mit Sauerkraut. Der Bub bekommt einen Bulldog und einen ferngesteuerten Saurier. Beim Essen erfährt er, dass die Saurier deshalb ausgestorben sind, weil sie vom Sauerkraut zu viele Blähungen hatten.

Zu Ende der Aufführungen besuchte der Nikolaus die Kinder und verteilte kleine Geschenke, die der Elternbeirat sponserte. Der Elternbeirat sorgte fürs leibliche Wohl. Die Siebtklässler, unterstützt von Silke Nußstein und Gabi Schecklmann, steuerten Waffeln bei. Die neunte Klasse hielt gebrannten Mandeln und weiteren Leckereien bereit.
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