18.01.2016 - 02:00 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Lieber selbst die Wahl treffen Jagdgenossen verlängern Pachtvertrag mit Manfred Veigl

Die Vergabe des Immenreuther Jagdbogens für 2016 bis 2024 war eine reine Formsache. Schließlich sind die Jagdgenossen mit dem bisherigen Jagdpächter Manfred Veigl mehr als zufrieden.

Manfred Veigl. Bild: bkr
von Bernhard KreuzerProfil

Vorsteher Karlheinz Pocker erläuterte im Feuerwehrgerätehaus die drei Ausschreibungsarten. Öffentliche Versteigerung oder Ausbietung sowie freihändige Vergabe seien möglich. Die 16 anwesenden Jagdgenossen sprachen sich einstimmig für die letzte Variante aus, um den von ihnen gewünschten Pächter auswählen zu können. Es war erwartungsgemäß Manfred Veigl. Der Immenreuther hatte ein entsprechendes Angebot vorgelegt: jährliche Jagdpacht 1800 Euro und Übernahme von Schwarzwildschäden bis 400 Euro.

"Die Revierverhältnisse haben sich nicht unbedingt zum besseren gewandelt", ließ er wissen. Den "Abschuss" von Rehwild bewerkstelligte im ablaufenden Jagdjahr überwiegend der Straßenverkehr. Sieben tote Rehe zählte Veigl. Eines hatte ein Verkehrsteilnehmer mitgenommen.

Noch zählen Wildschweine zu seltenen Gästen im Jagdrevier, dessen 558 Hektar große Fläche neu berechnet wurde. Das befriedete Areal stieg von 41 auf 48 Hektar, die bejagbare Fläche sank von 517 auf 510 Hektar.

In den kommenden drei Jahren muss auf Anweisung des Landratsamts der Abschuss von Rehwild erhöht werden. Anstelle von 31 sind es nun 34. Eines mehr im Jagdjahr, so Manfred Veigl, der auf die Erhöhung gerne verzichtet hätte. "Es ist besser eines mehr zu schießen, als es auf der Straße zusammenfahren zu lassen", betonte er. Wenn er den Abschuss nicht erfülle, mache es der Staat.

Zur Reduzierung der Wildunfälle werden die besonders betroffenen Straßenabschnitte der Staatsstraße 2177 im Abschnitt Eichelgarten, die Sportheimstraße nach Ahornberg, die Gemeindeverbindungsstraße nach Berndorf und die Panoramastraße Richtung Haidenaab-Göppmannsbühl mit Wildwarnern ausgestattet.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp