11.02.2018 - 20:00 Uhr
Immenreuth

Tausende beim Faschingszug in Waldeck auf Achse Bunt und weiß

2017 liefert den Faschingsfreunden Themen genug, die sie auf die Schippe nehmen können - sowohl auf lokaler, Bundes- und internationaler Ebene. Wie das rund 50 Gruppen umgesetzt haben, bewundern in Waldeck Tausende Besucher des Gaudiwurms.

von Bernhard KreuzerProfil

Waldeck. Um 14.05 Uhr setzte sich am Sonntag der Faschingszug des Waldecker Carnevalvereins am Oberen Markt in Bewegung. Eine Stunde später erreichte der letzte Wagen den Wendepunkt am Unteren Markt. Was heuer fehlte, war die kommunale Politprominenz an der Spitze des närrischen Treibens. Pünktlich zum Startschuss sah sich der Wettergott in der Pflicht, zu den auf das närrische Volk herab regnenden Bonbons und Tütchen Schneeflocken, mal große und dann wieder kleine, zu schicken. Zumindest stellte die weiße Pracht an den Straßenrändern kein Problem dar.

Kein Hindernis war der politische Disput zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Sie schlossen als Letzte, aber friedlich, den auf fast 50 Positionen besetzten Zug. Wagen und Fußgruppen prangerten unter anderem den baldigen Verlust des Milchhofs in Kemnath mit den Worten an: "Kemnath gibt alles her, für'n Milchhof zieht die Autobahn mehr." Ein "Nachspiel" hatte zudem das Umleitungschaos im Kemnather Land während der Brückenbauerneuerung an der B 22. Wilderer in Godas gerieten ebenfalls in die Schusslinie, und Ägypterinnen zeigten sich gegen die Kälte gefeit.

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