08.09.2017 - 20:00 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Vier-Tages-Ausflug des KAB-Ortsverbandes Größte Kuckucksuhr der Welt das Ziel

Das Klima in der Oberpfalz zu rau? Die Teilnehmer an der mehrtägigen Reise des KAB-Ortsverbandes kennen da ein Plätzchen, wo es zumindest meistens wärmer ist. Und auch landschaftlich ist dort einiges geboten.

Einen unvergesslichen Vier-Tages-Ausflug erlebte der KAB-Ortsverband bei herrlichem Wetter im Schwarzwald. Bild: mez
von Roman MelznerProfil

Um das Geheimnis gleich zu lüften: Es ging in den Schwarzwald. Ziele waren die Städte Heidelberg und Freiburg, die Gegend um Triberg, der Feldberg, die französische Stadt Colmar und der Dom von Speyer. Bereits bei der Anreise erlebte die Gruppe im romantischen Stadtzentrum von Heidelberg, eingerahmt vom Neckar und der Schlossbergruine, das pulsierende Leben der alten Universitätsstadt. Im Quartier im Harmersbachtal waren zuerst Entspannung und Genuss angesagt.

Dass man sich in der wärmsten Ecke Deutschlands aufhielt, zeigte der Besuch der Stadt Freiburg mit seinen "Bächle"-Rinnen an den Straßen sowie dem gotischen Münster bei ungetrübtem Sonnenschein. Eine Sehenswürdigkeit nach der anderen reihten sich wie Perlen an der Kette bei der Rundfahrt durch das höchste deutsche Mittelgebirge aneinander. Die weltgrößte "Schwarzwälder Kuckucksuhr" bestaunten die Oberpfälzer in Triberg. Sie inspizierten deren Innenleben und hörten den Stundenruf des 150 Kilogramm schweren Kuckucks. Ein erfrischendes Erlebnis war die Wanderung entlang der Triberger Wasserfälle, die zwei Turbinen energetisch antreiben. An ruhiges Wasser führte der Weg zum Titisee, dem höchstgelegenen bewohnten Natursee des Schwarzwalds. Einen Blickfang inmitten der Natur stellte die Klosterkirche von St. Peter über dem Glottertal dar, für dessen Innenausstattung marmoriertes Holz verwendet wurde.

Mit göttlichem Segen versehen rundete die Gruppe den Tag ab mit einem Abstecher zum Feldberg mit dem "Haus der Natur" als Anlaufpunkt. Große Augen machte man beim Besuch des französischen Colmar. Neben den sehenswerten Fachwerkensembles erfreuten sich Kunstinteressierte an den berühmten Schnitzaltären. Bunt glasierte Dächer, die nach oben breiter werdenden Fachwerkbauten mit engen Gässchen und die New Yorker Freiheitsstatue im Kleinen waren nur einige Blickfänge. Auf der Rückreise ging es zum Weltkulturerbe des Doms von Speyer. Das größte noch erhaltene Gotteshaus aus der Romanik beeindruckte mit seinem lichtdurchfluteten Innenraum.

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