Wasserwacht hat neue Führungsspitze
Michael und Michaela machen’s

Zuversichtlich blickt die Wasserwacht auf die bevorstehende Saison: (von links) Günther Thätz, Josef Ditschek, Michael Zimmerer, Markus Zeitler, Markus Lautner, Michaela Wirner und Bernhard Kreuzer. Bilder: bkr (2)
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Immenreuth
20.03.2017
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40 Jahre bei der Wasserwacht ist Josef Ditschek (links). Für seine langjährige Treue und seine Verdienste zeichneten ihn Kreisvorsitzender Thomas Seiler und der neue Vorsitzende Michael Zimmerer (von rechts) aus.

Michael und Michaela heißt die neue Vereinsspitze bei der Wasserwacht. Nach dem Rücktritt von Vorsitzendem Josef Ditschek wählt die Ortsgruppe eine neue Führungsmannschaft.

Michael Zimmerer junior hatte als dessen Stellvertreter seit Januar 2016 die Fäden kommissarisch in der Hand gehalten, nachdem sich Ditschek zum Saisonende 2015 zurückgezogen hatte. Michaela Wirner, bisher Schriftführerin, ist seine Stellvertreterin. Technischer Leiter Markus Zeitler und Kassier Markus Lautner behalten ihre Ämter. Bernhard Kreuzer ist neuer Schriftführer. Ebenso neu sind die Beisitzer Josef Ditschek und Günther Thätz.

Die 16 Aktiven sehen der bevorstehenden Badesaison optimistisch entgegen. Mit der zweijährigen Wiederholung des Rettungsschwimmabzeichens in Silber und des Erste-Hilfe-Kurses legen sie erneut den Grundstein für ihren Dienst am Beckenrand.

47 Mitglieder zählt derzeit die Ortsgruppe. Das miese Wetter des abgelaufenen Jahrs brachte nicht nur dem Naturerlebnisbad mit 24 000 Besuchern eine schlechte Bilanz, sondern auch den Rettungsschwimmer selbst. Sie registrierten mit 133 Wachstunden die wenigsten seit ihrer Gründung. In seinem Jahresrückblick im Dienstraum dankte Zimmerer Josef Ditschek für die geleistete Arbeit, unter anderem das Neujahrsschwimmen, die Sauna-Termine, den Zoiglabend und die Winterwanderung. Der Redner bedauerte, dass der von den Wandergesellen errichtete riesige Badezuber beim Pavillon nicht ins Naturerlebnisbad integriert wird. Er wäre eine Attraktion für das Bad, so die einhellige Meinung der Wasserwachtler. Nachzubessern und mit Leben zu erfüllen ist nach ihrer Einschätzung der Flucht- und Rettungsplan. Die Wasserwacht sieht sich zudem der Natur gegenüber verpflichtet. Mit der Baumfällaktion rund um den Pavillon zum Ausbau der 110-Kilovolt-Starkstromleitung sei ein schönes Fleckchen zerstört worden. Der Natur soll etwas mehr Gespür entgegengebracht werden.

Wolf neuer Schwimmmeister


Die schönste Nachricht war die Mitteilung, dass Kai Wolf, Technischer Leiter der Kemnather Wasserwacht, Schwimmmeister im Naturerlebnisbad wird. Er wird dieses Jahr eingearbeitet. Für Michael Zimmerer war dies auch ein Grund, den Vorsitz der Ortsgruppe zu übernehmen.

Nur 24 Einsatztage zählte Technischer Leiter Markus Zeitler. Neun Mal wurde Erste Hilfe geleistet. Dazu absolvierten die Aktiven acht Trainingseinheiten.

Auch Kreisvorsitzender Thomas Seiler, der am 7. April sein Amt in jüngere Hände gibt, sah zuversichtlich in die Zukunft der Ortsgruppe: "Die Immenreuther Wasserwacht ist eine eingeschworene Gruppe, die in allen Lagen zusammenhält. Sie hat die zurückliegende Zeit gut gemeistert." Begeistert war er zudem von der zugesagten Unterstützung des 24-Stunden-Schwimmen der Kemnather Wasserwacht am 7./8. April und der Zusammenarbeit beider Ortsgruppen.

Eine besondere Ehre für den scheidenden Kreisvorsitzenden war es, Josef Ditschek die Auszeichnungsspange für 40 Jahre treue Dienste zu überreichen. Verbunden damit war die zweite Auszeichnung mit der goldenen Ehrennadel der Bayerischen Wasserwacht für seine hervorragende Arbeit.
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