MU-Kreisvorsitzender diskutiert mit Schäuble in Berlin
Zintl nimmt Schäuble ins Gebet

Der Waldecker Leonhard Zintl (Zweiter von rechts), Andreas Martin (rechts) und Markus Dauber erörterten mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (von links) die Probleme der Regionalbanken. Bild: mez
Wirtschaft
Immenreuth
20.04.2017
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(mez) Der Regulierungswahn der Ministerien und Behörden sowie die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, darunter hat laut dem Waldecker Leonhard Zintl vor allem der kleine Sparer zu leiden.

Der Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion und Chef der Volksbank Mittweida traf sich daher mit Vertretern der Raiffeisen- und Volksbanken zum Gespräch über Bankenregulatorik und Mittelstandsfinanzierung. An der Runde nahm auch der Bundesminister der Finanzen, Wolfgang Schäuble , teil, wobei er sich viel Zeit für die Anliegen der Mittelstandsbanker nahm.

Es könne nicht sein, dass regionale Institute, die überall als Hausbanken für kleine mittelständischen Betriebe agieren, an der Unterstützung der Wirtschaft durch Mittelstandskredite so behindert werden, wie es derzeit der Fall sei, betonte Zintl. Regionale VR-Banken und Sparkassen seien nicht für die Sünden verantwortlich, die "systemrelevante" Großbanken in der Vergangenheit immer wieder begangen haben und mit staatlichen Garantien sogar gerettet werden mussten, stellte Markus Dauber von der Volksbank in der Ortenau fest. Auch Andreas Martin , Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken pflichtete dem bei.

Die Mittelstandsunion beteiligt sich an den CSU-Zukunftswochen im Landkreis. Zum Thema "Zukunft der Regionalbanken und Mittelstandsfinanzierung" lädt der Kreisverband am 5. Mai um 17 Uhr mit dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, auf der Burg Falkenberg ein.
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