Gemeinde plant weitere Bauplatzerschließung - 2,8-Millionen-Euro-Haushalt einstimmig ...
Auf neues Feuerwehrauto sparen

Lokales
Irchenrieth
15.04.2013
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"Der Haushalt dokumentiert die Aufwärtsentwicklung von Irchenrieth", sagte Bürgermeister Josef Hammer. Feuerwehrauto, Spielplätze, Straßenbeleuchtung, DSL-Ausbau, Bauhofausstattung, die weitere Erschließung von Bauplätzen und die Tilgung von Krediten enthält der einstimmig verabschiedete Etat. 1 242 026 Euro stehen im Vermögenshaushalt als Investitionen der Gemeinde. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird auf 343 Euro gesenkt. Mit 1 558 459 Euro schließt der Verwaltungsteil.

Die Eckdaten daraus trug VG-Kämmerer Sven Lederer vor. Im Verwaltungshaushalt erhält man 14 000 Euro für die Straßen, mit 67 500 Euro sind die Abwassergebühren und mit 87 000 Euro die Wasserverbrauchsgebühren angesetzt.

Die Mietwohnung im Bauhof bringt 4000 Euro und die Konzessionsabgabe der Eon 23 500 Euro. Die Grundsteuer A für die Landwirtschaft schlägt mit 3450 Euro und die für die übrigen Flächen mit 60 000 Euro zu Buche.

Aus der Einkommensteuer bekommt die Gemeinde einen Anteil von 430 000 Euro. Hier kommt die Einwohnerentwicklung zum Vorschein. Denn vor zehn Jahren waren es nur 208 796 Euro. An Schlüsselzuweisungen vom Land bekommt die Kommune 303 728 Euro, zahlt aber im Gegenzug 316 344 Euro Umlage an den Landkreis. Mit 39 000 Euro ist man bei den Einkommensteuerersatzleistungen im Plus.
Für das Feuerlöschwesen sind 11 820 Euro eingeplant und für die Grundschule Bechtsrieth und die Hauptschule in Pirk fallen 75 000 Euro Schulumlage an. Für den Kindergarten zahlt die Gemeinde 15 000 Euro Betriebskostenanteil plus 52 000 Euro Personalkostenzuschuss. 52 000 Euro fließen vom Freistaat in die Einrichtung.

Für den Unterhalt der Straßenbeleuchtung stehen 19 750 Euro zur Verfügung. An Abwasserumlage muss sind an den Zweckverband 67 211 Euro zu entrichten und für 48 000 Euro kauft man Wasser von der Steinwaldgruppe ein. Die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft liegt bei 138 114 Euro und für die Verbindlichkeiten löhnt man 15 600 Euro Zinsen.

Den Vermögenshaushalt, sprich die Investitionen, prägen der weitere Ausbau des Baugebietes "Irchenrieth Süd III", "Irchenrieth Süd I" und "Am Hennenbach", für den 2013 und 2014 noch 845 460 Euro eingeplant sind. Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung setzte der Kämmerer 70 000 Euro an und für die Brücke über den Gleitsbach 10 000 Euro. Die Feuerwehr braucht in absehbarer Zeit ein neues Löschfahrzeug. Hierfür werden in diesem und im nächsten Jahr je 100 000 Euro auf die Seite gelegt. Der Kauf ist für 2015 beabsichtigt.
5000 Euro stehen für die Spielplätze bereit. Die weitere Verkabelung mit Breitband wird 300 000 Euro verschlingen. Bei einer Zuwendung von 240 000 Euro setzt die Gemeinde den Anteil mit 60 000 Euro in den Haushalt ein. 11 640 Euro aus heuer und 6500 Reste aus 2012 stehen für den Bauhof zum Gerätekauf bereit.

Die Gemeinde kann mit einer Investitionspauschale von 117 000 Euro planen. Man tilgt 60 344 Euro alte Verbindlichkeiten und führt aus dem Verwaltungshaushalt für Investitionen dem Vermögenshaushalt 235 141 Euro zu. Zugleich werden die Rücklagen auf 152 518 Euro aufgestockt. Die Gemeinde hat damit noch 463 149 Euro Verbindlichkeiten, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 343 Euro entspricht.

Hammer sprach von offenen Zahlen ohne Nebenhaushalt. "Die Gemeinde wird zielgerichtet auf die Entwicklung investieren, das zeigen die über 1,2 Millionen." Die sinkende Zinslast helfe dabei. Zwölf Bauplätze seien heuer zum Verkauf eingeplant. "Da sieht es sehr gut aus."
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