Rehasport-Verein des HPZ
Sportler auf Medaillenjagd

Bei HPZ-RehaSport folgt Thomas Fritsch auf Daisy Brenner (von links). Neuer Athletensprecher ist Markus Schottenheim (zweiter von rechts).
Sport
Irchenrieth
03.04.2018
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Der sportliche Fokus beim Rehasport-Verein am Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) ist auf die nationalen Special Olympic Games im Mai in Kiel ausgerichtet. 65 Athleten gehen hier an den Start.

In der Jahreshauptversammlung des 270 Mitglieder starken Rehasport-Vereins berichtete Vorsitzende Daisy Brenner von einem sportlich geprägten Jahr. Höhepunkt war die Teilnahme von 65 Athleten und Trainern an den Landesspielen von Special Olympics in Hof. Viele Medaillen und sportliche Bestleistungen waren dabei Ergebnis eines kontinuierlichen Trainings. Das wäre ohne die Unterstützung des HPZ nicht möglich.

"Es sind nicht die Aushängeschilder auf Landes- und Bundesebene, sondern es ist die Arbeit der Übungsleiter, die herausragt", sagte Brenner. Sie bat um Verständnis, dass sie sich nach zehn Jahren, in denen sie mit Herzblut dabei war, nun ihren Enkelkindern widmen möchte. Schatzmeisterin Natalie Pris legte dar, dass die anstehende Teilnahme an den nationalen Spielen in Kiel zu stemmen sei und der Verein auch die Ausbildung für fünf weitere Übungsleiter schultern könne. Pfarrer Alfons Forster übernahm die Neuwahl. Neuer Vorsitzender ist Thomas Fritsch, der den Verein schon vor Jahren geführt hatte. Thomas Schottenheim ist neuer Athletensprecher, der die Sportler der Sparten Fußball, Schwimmen, Leichtathletik, Gymnastik, Boccia, Step-By-Step, Walking und Seniorensport vertritt. Fritsch hob die Leistung von Brenner heraus, die vor zehn Jahren den Verein in einer nicht einfachen Situation übernahm, die Sportler mit Behinderung förderte und Rehasport auf ein solides finanzielles Fundament stellte. Fritsch berichtete, dass die 65 Athleten mit ihren Betreuern bei den nationalen Spielen in Kiel im Mai auf Medaillenjagd gehen. Da dem Wetter im Mai noch nicht so vertraut wird, verbringt die Gruppe die vier Tage statt auf einem Campingplatz in einer Jugendherberge. Dies koste mehr, doch das werde durch das HPZ aufgefangen. Fritsch war optimistisch, dass durch die fünf neuen Übungsleiter die Qualität der Trainingsstunden beibehalten werden könne.
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