Ausbildung am Heilpädagogischen Zentrum Irchenrieth
Im HPZ stehen viele Wege offen

Geschäftsführer Helmut Dörfler (links) heißt die Neuen im HPZ willkommen und führt sie beim gemeinsamen Informationstag durch die Einrichtung. Bild: fz
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Irchenrieth
27.09.2017
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Das Heilpädagogische Zentrum ist ein begehrter Arbeitgeber. Viele Jugendliche starten dort die Ausbildung.

"Wir wollen mit der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen unseren Nachwuchs selbst ausbilden", betonte die stellvertretende Geschäftsführerin Brigitte Krause. Den Vorteil sieht sie darin, dass man die Leute bereits kennt, wenn nach der Lehrzeit die Übernahme ansteht.

So startete eine ganze Reihe Jugendlicher im Laufe des Septembers beim HPZ ins Berufsleben. Neun begannen als Heilerziehungspflege-Schüler. Sie durchlaufen eine zwei- bis dreijährige Lehre.

Hinzu kommen drei Lehrlinge für die Ausbildung als Bürokaufmann, Koch und Zerspanungsmechaniker. "Auch sie werden anschließend einen Platz in unserem Haus finden", stellte Krause in Aussicht. So wird dem jungen Mann, der Zerspanungsmechaniker lernt, später die Möglichkeit zum Einstieg als Gruppenleiter in den Werkstätten offen stehen.

Die stattliche Anzahl der Neuen ergänzen sieben Vorpraktikanten, die nach einem Jahr die Entscheidung treffen, ob sie die Lehre am HPZ beginnen. Zudem absolvieren sieben junge Menschen ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ), zwei leisten den Bundesfreiwilligendienst ab. In einer gemeinsamen Informationsveranstaltung begrüßten auch Betriebsratsvorsitzender Udo Scharnagl und die Vorsitzende der Jugendausbildungsvertretung, Lara Montemajor, die neuen Kollegen. Geschäftsführer Helmut Bäumler führte die Jugendlichen zusammen mit Krause durch das HPZ und zeigte ihnen die verschiedenen Einrichtungen wie Werkstätten, Wohn- und Pflegeheim, Förderstätte, Tagesstätte und den Schulbereich. Auf die Zahl der Bewerbungen angesprochen, erklärte Krause, dass das HPZ heuer noch genügend junge Leute registrieren konnte, die sich für eine Ausbildung interessierten. Sie hofft, dass das weiter so bleibe.

Jugendlichen, die für nächstes Jahr einen Ausbildungsplatz suchen und sich dabei für das HPZ entscheiden, sollten sich schon jetzt bewerben, mahnt Krause. Denn Ende des Jahres beginne bereits die Auswahl der Bewerber.
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