Hans Härtl, ein Irchenriether Urgestein, wird 85 Jahre
Besen binden und Stricke drehen im hohen Alter

Mit 85 Jahren freut sich Hans Härtl (vorne, Mitte) über die Gratulanten, aber auch über seine zahlreichen Enkel und Urenkel. Bild: fz
Vermischtes
Irchenrieth
12.01.2018
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Es ist ein Handwerk, das nicht mehr viele beherrschen: Per Hand richtige Reiserbesen binden oder Stricke in verschiedenen Stärken und Längen drehen. Hans Härtl aus Irchenrieth ist ein Meister darin. Nun feierte der geschickte Irchenriether seinen 85. Geburtstag. Seine Besen und Stricke sind begehrt. Das Handwerk praktiziert er zwar nicht jeden Tag, da er noch auf dem Bauernhof von Sohn Anton und in der Zimmerei seines zweiten Kindes Wolfgang fleißig mithilft.

Noch bis vor einem Jahr, wenn auf einer kleinen Feier in der Region eine Ziehharmonika ertönte, war es mit großer Sicherheit Härtl Hans, der in die Tasten griff. Noch heute gilt es als legendär, als er früher mit Teufelsgeiger Markus Bächer unterwegs war. Seinen Geburtstag feierte der Jubilar mit Ehefrau Annelies , mit der er 55 Jahre verheiratet ist, den drei Töchtern, zwei Söhnen, 21 Enkeln und drei Urenkeln in der Stodlkneipe. "Aufgeregt bei dem Trubel bin ich schon", sagte er mit großer Freude. Zudem war der Jubilar in den vielen Jahrzehnten eine tragende Säule in der Gemeinde, sowohl politisch als auch in Vereinen. Bürgermeister Josef Hammer übermittelte mit Claudia Meier die Glückwünsche der Gemeinde. Härtl war von 1970 bis 1990 Gemeinderat und wesentlich an der Aufwärtsentwicklung von Irchenrieth beteiligt. Einem "CSUler mit Überzeugung" gratulierten Anita und Werner Härtl für die CSU.

Hans Härtl ist seit 55 Jahren Mitglied, zehn Jahre Ortsvorsitzender, viele Jahre Stellvertreter und nun seit 2003 Ehrenmitglied der CSU. Der Laudatio schlossen sich auch die beiden Feuerwehrvorsitzenden Reinhard Ach und Helmut Ermer an, die dem Träger des Feuerwehrehrenzeichens in Gold und zugleich Ehrenmitglied gratulierten.

Eine feste Größe ist der Jubilar zudem bei der DJK als Gründungsmitglied. Vorsitzender Reinhold Gilch, Ludwig Lukas und Georg Frey überbrachten die Glückwünsche des Sportvereins. Pfarrer Alfons Forster reihte sich natürlich auch in die Schar der Gratulanten ein.
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