13.08.2017 - 15:14 Uhr
Oberpfalz

Cowboys in Unterbruck: Bogen schießen und Hufeisenwerfen

Unterbruck. Ein Tag wie aus dem Bilder- aber auch aus dem Geschichtsbuch: Die Interessensgemeinschaft "Two Rivers Privity" bot hunderten Gästen beim Tag der offenen Tür viel zu sehen, aber auch viel zu lernen über die nordamerikanische Vergangenheit. Historische Korrektheit ist den Mitgliedern der Gruppe wichtig.

Begeisterung für die USA im 18. und 19. Jahrhundert ist keine Frage des Alters. Bilder: hwk(8)
von Autor HWKProfil

Die Gemeinschaft vergaß dabei die Unterhaltung nicht. Gleich nach dem Betreten des Gelände "Beaver Creek Valley" begrüßte ein Trapper die Gäste und berichtete vom harten Leben in den Bergen. Gegenüber wartete das Sheriffbüro mit dem Gefängnis. Im hinteren Teil des Geländes gab es ein Trapper-Handelsfort aus der Zeit um 1820, das mit einem Holzwall befestigt und einer kleinen Kanone gesichert war. Etwas weiter standen Zelte der Plains-Indianer. Die spärliche Einrichtung ließ das harte Leben der Zeit erahnen. Bis zum Abend spielte eine Band Lieder von damals und heute.

Besonders begeistert waren die Kinder von dem erlebnisreichen Nachmittag. Sie übten den Umgang mit Pfeil und Bogen, warfen mit Hufeisen oder ritten auf Ponys. Ganz nebenbei und ohne es zu bemerken erlebten sie Geschichtsunterricht in den Ferien. Abgerundet wurde der Tag mit herzhaftem Essen vom Grill und teils feurigen Getränken.

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