17.01.2017 - 02:00 Uhr
Oberpfalz

Aus der Sitzumg des Kastler Marktgemeinderats Wärme kommt vom Klosterberg

Der Neubau eines großen Heizwerks am Kastler Klosterberg war beherrschendes Thema bei der ersten Sitzung des Gemeinderats 2017.

Dieses neue Heizanlagengebäude wird bald auf dem Kastler Klosterberg entstehen. Bild: jp
von Autor JPProfil

Bürgermeister Stefan Braun trug das Vorhaben von Bernhard Hüttner aus Amberg-Lengenloh vor. Ihm hatte die Gemeinde für diesen Zweck rund 500 Quadratmeter Grund verkauft. Das 900-Kw-Heizwerk soll aus zwei Hackgut- und einem Ölkessel als Reserve am Klosterberg entstehen.

Errichtet werden eine Maschinenhalle mit den Kesseln und ein überdachter Hackgutbunker mit einem fünf mal vier Meter breiten Rolltor. Die Anlage mit einer Dimension von 20 mal 15 Metern, dem Umgriff und den Zufahrten befindet sich neben dem Grundstück des ehemaligen Lehrerwohnhauses und wird von der Klosterbergstraße her angefahren.

Keine Beeinträchtigung

Das Heizwerk mit zwei rund zehn Meter hohen Abluftkaminen liegt windgünstig, so dass keine Beeinträchtigung der Umgebung zu erwarten sei, sagte der Bürgermeister. Der Heizwerk-Standort sei so gewählt, dass eine entsprechende Zufahrt für die geplanten Parkplätze der Polizeischüler im Ostteil des Grundstücks weiter möglich ist.

Die künftige Anlage soll in einem ersten Schritt die Volksschule, das Seniorenheim, das Feuerwehrzentrum, den Kindergarten, einige private Anwesen, eventuell einen Gastronomiebetrieb und die Kastler Klosterburg beheizen. Der Marktrat stimmte dem Bauantrag zu.

Danach war die Kommune als Träger öffentlicher Belange gefragt: bei der Stadt Velburg (Baugebiet Finkenherd) und beim Markt Lauterhofen (Erweiterung des Gewerbegebiets Hohe Birke an der Autobahn). Das Gremium hatte keine Einwände, ebenso wie danach bei den Änderungen des Regionalplans Oberpfalz Nord bezüglich Wirtschaft und Verkehr.

Zusätzliche Fahrt

Nächstes Thema war die Buslinie 60 Amberg-Kastl-Neumarkt. Da die Möglichkeit besteht, an Wochentagen vormittags eine weitere Fahrt von Amberg nach Neumarkt zu bekommen, soll sich die Gemeinde beim Nahverkehrszweckverband (ZNAS) und bei den Nachbargemeinden Lauterhofen und Pilsach und damit beim Landkreis Neumarkt einsetzen, damit die zusätzliche Verbindung Realität wird. Sie würde so am Bahnhof in Neumarkt ankommen, dass die Züge nach Nürnberg und Regensburg erreicht werden können.

Die Gemeinde hat kürzlich einen MAN-Allrad-Lkw angeschafft. Dieser wurde bereits für den Winterdienst umgerüstet und eingesetzt, so Braun. Genehmigt wurden zwei Bauanträge aus Umelsdorf (Grimm und Gradl).

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