15.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Bruno Haberkorn vermisst HInweisschild beim neuen Kreisverkehr in Kemnath Wo bitte geht’s nach Kastl?

Der Kreisverkehr an der früheren "Hegele-Kreuzung" ist erst seit einigen Tagen fertig. Und schon müsste aus Sicht von Bruno Haberkorn dort nachgebessert werden.

von Hubert BrendelProfil

Der Altbürgermeister (CSU) monierte in der Gemeinderatssitzung, dass sich an der Ausfahrt im weiteren Verlauf der Staatsstraße 2665 in Richtung Kastl nur ein Wegweiser nach Pressath befindet. Nach seinen Worten sollte dieser Wegweiser auch auf Kastl hinweisen. Bürgermeister Josef Etterer versprach, in dieser Angelegenheit tätig zu werden.

Wie der Rathauschef informierte, wurden zum Abschluss im neuen Baugebiet und an einem Anwesen in Weha zwei Wasserproben entnommen. Die bakteriologischen Untersuchen ergaben keine Beanstandungen. Reine Formsache war der Antrag auf Förderung einer Maßnahme zur Neugestaltung des Bergkreuzes über das "Leader"-Programm. Die Kommune erwartet eine Förderung von 60 Prozent. Sie trägt die Restkosten sowie die weitere Pflege.

Zur Anfrage von Elisabeth Streng (FW) hinsichtlich der DSL-Situation antwortete Etterer, dass es von der Telekom jeden Tag neue Zusagen gebe. Demnach ist offen, ob die Freischaltung Ort für Ort oder für die Gemeinde insgesamt erfolgt. Großes Lob zollte er allen Beteiligten für das "wunderbare Ferienprogramm". Verbunden mit dem Dank der Kommune würdigte Etterer das große Engagement. Auch freute er sich über die gute Resonanz bei den verschiedenen Aktionen.

Bauherren können loslegen

Keine Einwände hatte das Gremium beim Erlass einer Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen. Details zu den künftigen Regularien, die zum 1. November in Kraft treten, erläuterte VG-Geschäftsführer Reinhard Herr. Er verwies darauf, dass die Änderungen zur Anpassung an die Rechtsprechung erfolgen.

Die Bauvoranfrage von Wiebke Zimmermann aus Mähring für eine landwirtschaftliche Maschinenhalle in Reuth bei Kastl wird wegen der Zulässigkeit dem Landratsamt Tirschenreuth zur Prüfung vorgelegt. Bürgermeister Josef Etterer erklärte hierzu, dass sich das Grundstück im Außenbereich befindet. Sofern das Bauvorhaben realisiert wird, sind von der Antragstellerin die Kosten für die Erschließung zu tragen.

Ein Ja gab es beim Bauantrag von Maria und Daniel Streng, die im Baugebiet "Lettenwiese" ein Wohnhaus mit Carport errichten wollen. Im Heckenring können auch Janina und Alexander Tilp aus Kemnath mit ihrem Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage beginnen. An die bestehende Garage dürfen Bernhard und Renate Deubzer in der Schulstraße anbauen. (br)

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