Spatenstich am Heckenring in Kastl
20 Parzellen füllen Lücke

Spatenstich im neuen Baugebiet Heckenring
Politik
Kastl bei Kemnath
19.05.2017
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Die Gemeinde wächst weiter. Innerhalb kürzester Zeit weist sie alleine im Ort Kastl drei Baugebiete aus. Dort sind nur noch einige wenige Parzellen zu haben. Daher befolgt die Kommune gerne den Rat des Kreisbauamtes.

(rpp) Dieses hatte einen Lückenschluss in der Bebauung des Ortes empfohlen. Deshalb entschloss sich die Gemeinde, das Baugebiet am Letten- und Wiesenring zu erweitern. 20 neue Bauparzellen sollen entstehen und mittels einer Ringstraße erschlossen werden. Das Baugebiet erhält zwei Zufahrten, die Hauptzufahrt erfolgt von der Donatusstraße. Das günstigste Angebot hatte die Firma Gollwitzer aus Floß abgegeben.

Zum Spatenstich hieß Bürgermeister Josef Etterer die Gemeinderäte Robert Schraml und Hans Walter, Ludwig Hafner vom Kreisbauamt sowie Wolfgang Schultes und durch Michael Wagner vom Architekturbüro Schultes aus Kastl willkommen. Etterer betonte, dass der Ort derzeit von mehreren Bauvorhaben gleichzeitig betroffen sei. Das könne an manchen Tagen unangenehm sein, biete jedoch den Vorteil, dass die Maßnahmen wie die Breitbanderschließung von Kastl Ost und der Anschluss des neuen Baugebietes miteinander koordiniert ablaufen können und den Anwohnern ein zweiter Aufriss der Straße erspart bliebe. Der Bürgermeister lobte die sinnvolle Planung des Architekturbüros Schultes. Dem neuen Namen "Heckenring" werde mit Heckenbepflanzung im Außenbereich der Eingrünung des neuen Areals gerecht. Schultes lobte Wagner für die ordentliche Planung und wünschte allen Beteiligten gutes Wetter und ein unfallfreies Bauen. Wie er dankte auch Etterer für die offene Zusammenarbeit, bei der Probleme nicht verschwiegen werden. Dann könne ein gutes und produktives Miteinander entstehen.

CSU-Fraktionsvorsitzender Walter dankte dem Bürgermeister für sein großartiges Engagement. "Der Weg zu diesem Lückenschluss war nicht immer einfach. Doch durch gutes Zureden ist es Josef Etterer gelungen, die Erweiterung des Baugebietes möglich zu machen." Dem Planungsteam Schultes/Wagner dankte er für die zügigen Planungsarbeiten und vielen guten Ideen. Walter betonte, dass keine Luxusvarianten geplant wurden, sondern ein langfristig sinnvoller Ausbau entstehen wird.

Er wünschte der Baufirma gutes Gelingen, damit die Erschließung wie geplant bis zum Herbst abgeschlossen sein wird. Bislang sei der Baufortschritt weiter gediehen als es die Planungen vorsähen.
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