14.09.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Tiefbrunnen 1 der Gemeinde Kastl soll saniert werden Teilweise oder doch komplett

Der Tiefbrunnen 1 der Gemeinde Kastl soll saniert werden: Darauf hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung einhellig verständigt. Bürgermeister Josef Etterer hatte zuvor darüber informiert, dass nach Aussage des Wasserwirtschaftsamtes eine Sanierung nötig sei, sofern daraus geschöpft werden solle. Der Tiefbrunnen 2 sei bereits saniert worden, es funktioniere alles hervorragend. Der Tiefbrunnen 1 sei nötig, sollte ein nicht vorhersehbarer Notfall eintreten.

von Holger Stiegler (STG)Profil

Etterer erinnerte daran, dass sich das Gremium schon mehrmals mit der Materie befasst hatte und es auch grobe Kostenschätzungen für den Tiefbrunnen 1 gebe. Für eine Teilsanierung müsse demnach mit 201 000 Euro gerechnet werden, erklärte der Rathauschef. Bei einer Vollsanierung liege die Kalkulation bei 261 000 Euro. Schnell war sich das Gremium einig, dass eine Stilllegung des Brunnens nicht in Frage komme.

Kein weiteres Gutachten

CSU-Sprecher Hans Walter betonte, dass eine Teilsanierung wohl am sinnvollsten sei. Sollte man schließlich während der Sanierungsmaßnahme feststellen, dass eine Gesamtsanierung nötig werde, dann müsse dieser Weg einschlagen werden. "Ich denke, dass wir auf ein weiteres Gutachten verzichten können. Da wird auch nichts anderes herauskommen", meinte Walter.

Angebot für Planungskosten

Inhaltlich stimmte Dr. Gerhard Dobmeier (FW) diesen Ausführungen zu. "An der Sanierung geht kein Weg vorbei", fasste der Gemeinderat zusammen. Bevor man nun aber das Büro Piwak mit Planung und Ausschreibung beauftrage, sei es nötig, erst einmal ein Angebot für die Planungskosten zu bekommen. Nach kurzer Diskussion folgte das Gremium dieser Forderung.

Einigkeit herrschte darüber, dass eine praktikable Lösung für eine Ausschreibung gefunden werden müsse, mit der beide Optionen - Teilsanierung oder Vollsanierung - abgedeckt würden. Geschäftsstellenleiter Reinhard Herr machte deutlich, dass dies nicht so einfach zu machen sei. Seitens der Verwaltung werde man die Angelegenheit aber nochmals prüfen.

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