Hans Walter stellt zum Jubiläum der Krieger- und Soldatenkameradschaft eine Festschrift ...
125 Jahre auf 52 Seiten

Stellvertretender Vorsitzender Jürgen Schreyer, Vorsitzender Michael Pühl und Bürgermeister Josef Etterer haben bereits in der von Hans Walter (von links) erstellten Festschrift geblättert. Das 52-seitige Werk über die Krieger- und Soldatenkameradschaft ist beim 125. Gründungsfest des Vereins am kommenden Wochenende erhältlich. Bild: mde
Vermischtes
Kastl bei Kemnath
17.05.2017
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(mde) Die Krieger- und Soldatenkameradschaft feiert am Wochenende 125. Gründungsfest. Auftakt ist am Freitag mit einem Heimatabend. Am Samstagabend beginnt um 18 Uhr ein Festgottesdienst vor dem Kriegerdenkmal auf dem Dorfplatz mit Kirchenzug. Im Anschluss stehen im Festzelt die Pressather Musikanten auf der Bühne.

Höhepunkt wird der Sonntag mit Traktor-Oldtimertreffen (ab 9 Uhr) und Geschicklichkeitsparcours sein. Dazu organisiert die Kameradschaft einen Weißwurstfrühschoppen mit den Kastler Musikanten. Festausklang ist am Abend um 19 Uhr mit den Weinwallfahrern.

Zum Fest hat der Verein unter Federführung von Hans Walter eine Festschrift erstellt. Zahlreiche Firmen aus der Gemeinde und Umgebung unterstützen die Kameraden darin mit einem Inserat. Insgesamt umfasst die Broschüre 52 Seiten. Der erste Teil geht vor allem auf den geschichtlichen Hintergrund der Vereinsgründung ein.

Ausführlich werden die Anschaffung und die Weihe der Vereinsfahne beschrieben. Wie es zum Kriegerdenkmal in Kastl kam und warum es auf dem Dorfplatz steht, darum geht es in einem weiteren Kapitel. Ausführungen gibt es auch zum Ersten und Zweiten Weltkrieg. Mit der Wiedergründung nach dem Krieg und der Folgezeit befasst sich der letzte Teil der Festschrift. Ebenso wird der bisherigen Vorsitzenden gedacht.

Vorsitzender Michael Pühl und Bürgermeister sowie Schirmherr Josef Etterer dankten Hans Walter für den Inhalt und die Gestaltung. "Die Festschrift ist wirklich gelungen und zeigt, wie wichtig der Verein nach wie vor ist", lobte Michael Pühl. Wie er hob auch Etterer die Arbeit des Vereins in der Kommune heraus, auch verwies er auf die jährliche Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. "Durch das großartige Engagement der Mitglieder und der einmaligen Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist es möglich, dass wir in unserer Gemeinde jährlich eine Rekordsumme an Spenden haben", erklärte der Bürgermeister. Das Fest passe als Anlass sehr gut, auch einmal Werbung für die Arbeit des Vereins zu machen, der aus der Gemeinde nicht weg zu denken wäre.

Die Festschrift, von der 500 Exemplare gedruckt worden sind, ist während des Festes für 3,50 Euro erhältlich.
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