08.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Josef Etterer verabschiedet sich aus dem Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Fusion am Anfang und Ende

Josef Etterer (Mitte) mit seiner Gattin Lucia (Sechste von links) und seiner "Raiffeisen-Familie" mit Vorstand Hermann Ott (von links) und Aufsichtsrat Winfried Hecht und Franz Penker (Vierter von links). Bild: wmi
von Autor WMIProfil

Schlammersdorf/Weiden. 25 Jahre im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Weiden, viele wichtige Entscheidungen, zuletzt die Fusion mit der Raiffeisenbank im Stiftland und der Volksbank Nordoberpfalz. Mit dieser "Krönung" endete Josef Etterers Amtszeit. Die Bank bereitete dem Kastler Bürgermeister einen gebührenden Abschied.

Mit dem Erreichen der Altersgrenze war eine Wiederwahl für den 66-Jährigen nicht mehr möglich. So schied der ehemalige Rektor der Mittelschule Kemnath aus. Begonnen hatte die Laufbahn mit der Fusion der Raiffeisenbanken Trabitz-Kastl, Pressath und Eschenbach sowie der Lagerhausgenossenschaft Trabitz im Mai 1992 als Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Eschenbach-Pressath-Trabitz. 1999 folgte die Fusion mit der Raiffeisenbank Schlammersdorf, 2000 mit der Raiffeisenbank Weiden und 2015 mit der Raiffeisen Service GmbH Weiden. Etterer brachte sich bei vielen weiteren Veränderungen ein.

"Eine Bank kann nur so gut arbeiten, wie die Menschen von unten nach oben und oben nach unten eine Einheit sind", betonte Josef Etterer bei der Verabschiedung in der Brauereigaststätte Püttner. Dabei hob er Michaela Veigl als "Seele der Geschäftsstelle Trabitz" heraus. 25 Jahre seien eine bewegte Zeit gewesen. Bei all den Projekten sei die jüngste Großfusion das Wichtigste gewesen.

"Eine Ehre ist es für mich, dass Sie sich heute Abend alle Zeit genommen haben", freute sich Josef Etterer über die Anwesenheit des gesamten neuen Vorstands und von Regionaldirektor Franz Penker. Besonders dankte Etterer aber seiner Ehefrau Lucia, für das Verständnis. Vorstand Hermann Ott hob in seiner Laudatio hervor, dass für Etterer Werte wie Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit selbstverständlich sind, genau wie für eine gute Bank. "Mit dieser Haltung haben Sie enorm beigetragen, dass der Name unserer Genossenschaft einen guten Klang hat." Ehefrau Lucia Etterer dankte Ott "für ihre unermüdliche Fürsorge." Aufsichtsrat Winfried Hecht schloss sich an und dankte "dem dienstältesten Aufsichtsratmitglied". "Sie haben über 25 Jahre Zeit, Kraft und Ideen eingebracht."

Regionaldirektor Franz Penker hatte für Etterer eine besondere Auszeichnung dabei. Er überreichte die "Ehrennadel in Silber" des Genossenschaftsverbandes. "Je größer die Einheiten unserer Banken werden, desto wichtiger sind Menschen wie Sie, die das Gesicht der Bank in der Region verkörpern und umgekehrt dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite stehen", hob er hervor. Etterer sei ein Botschafter der Genossenschaft in der Region.

Er habe den genossenschaftlichen Gedanken mitgetragen. Dieser Gedanke müsse in die moderne Zeit übersetzt werden. Diesen Weg seiner Bank habe Josef Etterer stets in vielfältiger Weise begleitet. Abschließend wünschte Franz Penker für die Zukunft "alles erdenklich Gute, Gesundheit und weiterhin ein erfülltes Leben". "Dass es Ihnen nicht langweilig wird, bin ich mir ziemlich sicher."

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