20.02.2018 - 20:00 Uhr

Katholischer Frauenbund Kastl feiert 40. Jubiläum Büfett "erzählt" von Nummer 300

Bei einer Geburtstagsfeier gibt es Kuchen. Das ist auch beim 40. Jubiläum des Katholischen Frauenbundes Kastl nicht anders. Allerdings lässt Eva Hoffmann dabei das üppige Büfett "sprechen", um einen Bogen zum Geschehen im Zweigverein zu schlagen.

Eva Hoffmann trug das "Sprechende Büfett" vor und regte damit zum Nachdenken und zur Erheiterung an. Bild: rpp
von C. & W. RupprechtProfil

Da das Gründungsdatum in den ereignisreichen Dezember fällt, hatte der Katholische Frauenbund bereits jetzt seine Mitglieder zur Feier in den voll besetzten Pfarrsaal eingeladen. Vorsitzende Monika Fralix hieß dazu auch Monika Schmidpeter vom Diözesanverband, die die Grüße des Hauptverbandes überbrachte und später die Ehrungen vornahm, willkommen.

Der Zweigverein ist im Ortsgeschehen und im kirchlichen Jahreslauf fest verankert. Viele Veranstaltungen gibt es nur dank der Unterstützung der fleißigen Frauen. Dabei fing alles mit dem 1907 gegründeten christlichen Mütterverein, einer Gebetsgemeinschaft, an. 1978 setzten einige junge Frauen aus dem Ort einen langgehegten Wunsch in die Tat um und gründeten den Katholischen Frauenbund. Dies war erst nach gründlichen Beratungen mit dem Ortspfarrer Vilsmeier und der Unterstützung durch den Pfarrgemeinderat um Vorsitzenden Hans Schinner möglich. Der Mütterverein wurde in den neuen Frauenbund integriert, so dass stolze 67 Unterschriften auf der Gründungsurkunde standen. Der Ortsverband Nummer 300 wurde eingetragen. Heute gehören ihm 190 Mitglieder an.

Fralix freut sich über den lebendigen Jahreslauf in der Vereinigung: "Sie blüht und wächst durch die Einzigartigkeit unserer Mitglieder wie ein bunter Blumenstrauß. Durch die Aufnahme immer wieder neuer Mitglieder wächst unser Verein und der Strauß verändert sich ständig." Darauf nahm Eva Hoffmann mit ihrem Vortrag Bezug. Beim "Sprechenden Kuchenbuffet" verband sie die verschiedenen Kuchensorten mit der Vereinstätigkeit. Da gebe es Süßes, Wohlschmeckendes, aber auch mal saure Mienen, wenn etwas nicht so gelinge wie erwartet. Es habe manche Nuss zu knacken gegeben, aber die Schwierigkeiten seien stets überwunden worden. Immer wieder gebe es besondere Ereignisse wie dieses Jubiläum. Bei jedem Fest sei die Sahnetorte der Höhepunkt. Auch beim späteren Salatbüfett schlugen die Organisatorinnen den Bogen von den Speisen zu den Vereinserlebnissen und erhielten viel Applaus dafür.

Den Festnachmittag gestaltete der Chor Laudate unter der Leitung von Birgit Kneidl mit beschwingten und fröhlichen Liedern musikalisch. Dabei gaben sie gekonnt wieder, was die Mitglieder im Frauenbund erleben: "Die Welt braucht mehr Liebe", "Ich wünsche dir Zeit", aber auch das Lob Gottes komme in zahlreichen Andachten nicht zu kurz. "Auf Schwingen getragen und frei" oder "Traum zum Träumen, um ihn zu leben" drückten Sehnsucht nach Selbstverwirklichung und zu Gottes Nähe aus. Nach einem gemeinsamen Abendessen beschlossen die Frauen den Tag mit der gemeinsamen Abendandacht in der Kirche St. Margaretha (Bericht folgt).

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