Kulturprogramm geht 2017 weiter
Neue Pläne für Wolframshof

Im Sommer 2017 soll sich das Tor von Schloss Wolframshof wieder für Kulturfreunde öffnen. Bild: Schönberger
Vermischtes
Kastl bei Kemnath
07.01.2017
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Schloss Wolframshof lieferte zuletzt Spekulationsstoff für die Gerüchteküche. Der Eigentümer des Baus in der Gemeinde Kastl stellt nun einiges klar: Auch 2017 wird es in dem Bau an der Haidenaab viel Kultur zu erleben geben - und der Kulturtreff soll dabei weiter eine wichtige Rolle spielen.

In und um Schloss Wolframshof soll es 2017 erst richtig los gehen, Spekulationen über ein Ende des 2016 begonnenen Kulturprogramms erteilt Josef Obermeier junior eine Absage. "Davon weiß ich nichts." Im Gegenteil: "Wir arbeiten an einem neuen Konzept für die Zukunft des Schlosses", erklärt er für die Eigentümerfamilie.

Wichtige Rolle

Dabei soll der Kulturtreff Kastl eine wichtige Rolle spielen. Der Verein wird vor allem als Veranstalter auftreten, Familie Obermeier stellt die Räume zur Verfügung. Das gleiche Konzept verfolgt der Eigentümer bei Familienfesten wie Hochzeiten. Auch hierfür gebe es bereits erste Termine.

Zumindest ein Termin steht für den Kulturtreff fest. Am 24. Juni gastiert der Südtiroler Mundartsänger Max von Milland. Weitere Termine seien in Planung, bestätigt Vorsitzende Anna Feibert. Einen Schwerpunkt setze der Verein bei der slowenischen Kultur. Bereits 2016 hat der Verein Kontakte zur slowenischen Botschaft geknüpft. Eine Ausstellung einer slowenischen Künstlerin und ein Konzert im Rahmenprogramm waren Höhepunkte im Angebot.

Mehrere Orte

In diesem Jahr soll das Programm noch breiter und umfangreicher werden. "2016 war alles etwas kurzfristig. Diesmal haben wir mehr Zeit zum Planen", erklärt Feibert. Eine andere Änderung betrifft das Management des Veranstaltungsorts. "Wir arbeiten nun direkt mit Familie Obermeier zusammen", betont Feibert.

Mit dem bisherigen Manager werde der Kulturtreff nicht mehr zusammenarbeiten. Weiter wollte sich Feibert hierzu nicht äußeren. Die Vorsitzende betont aber auch, dass sich der Kulturtreff nicht allein aufs Schloss konzentrieren wird. "Wir haben gute Erfahrungen mit verschiedenen Veranstaltungsorten gesammelt", sagt Feibert. Diese wolle der Verein nicht vernachlässigen. Als Beispiel nennt sie den Kastler Pfarrhof.
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Martina Bauer aus Tirschenreuth | 07.01.2017 | 14:07  
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