16.06.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Tag der offenen Gartentür wird zum Tag des offenen Denkmals Zu Besuch auf Schloss Wolframshof

So massiv war noch selten ein Tor beim Tag der offenen Gartentür: Am 25. Juni gewährt auch das Schloss Wolframshof Einblick in seinen Garten.

Das Wolframshofer Schloss, wieder aufgebaut nach einem Brand im Jahre 1921.
von C. & W. RupprechtProfil

(rpp) Schloss Wolframshof wird oft als Wasserschloss bezeichnet. Allerdings gibt es keine künstlich angelegten Wassergräben, die Haidenaab umrundet den Schlosspark und sorgt oft für feuchten Boden. Das stattliche Gebäude wird auf der Nordseite von den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden umschlossen. Im schmucken Innenhof werden die Besucher bewirtet. Große Laubbäume sorgen dort für Schatten. Die angrenzende Scheune kann auch gemietet werden. Am Tag der offenen Gartentür bietet sie bei Regen Schutz. Bewirtung übernimmt der Kulturtreff.

Vor dem Eingangstor befindet sich eine Obst- und Nussbaumwiese mit jungem Baumbestand. Der Schlosspark selbst besticht mit seinen uralten Bäumen. Was früher eher ein dunkler und feuchter Wald war, hat sich inzwischen in einen Garten mit Schatten- und Sonnenplätzen gewandelt. Eine junge, wunderschöne Buchsbaumhecke umschließt einen alten Springbrunnen.

Nur wenige künstlich eingebrachte Blühpflanzen stehen direkt am Schlossgebäude und unterstreichen seinen Charme. Eher naturbelassene Wiesen, Wurzeln und alte Bäume mit knorrigen Baumgesichtern (Astnarben) laden zum Verweilen. Hier kann die Seele baumeln. Alte Rhododendren stehen in voller Blüte und ziehen Insekten an. Hohen Bäume sind Heimat für viele Vögel, die ihren Gesang kostenlos dazu geben. Dass man hier rasten und sich erholen kann, ist nicht selbstverständlich, denn das Schlossgelände und der Park befinden sich in Privatbesitz. Familie Obermeier öffnet extra für den Tag der offenen Gartentüre ihre Tore.

Beim Betrachten von schönen und vielleicht auch unbekannten Pflanzen und dem einen oder anderen fachlichen Plausch vergisst man schnell die Zeit und das Trinken. Da ist es sehr willkommen, wenn man seinen Durst in der Nähe löschen kann. Die Gartler haben deshalb mit dem Gartenbauverein Kemnath und dem Kulturtreff Kastl zwei Versorgungsstationen eingerichtet. So können die Hobbygärtner im Vereinsgarten des OGV in der Hammergrabenstraße in Kemnath und im Schloss Wolframshof verweilen. Dort werden kühle Getränke, sowie Kaffee und selbstgebackene Kuchen angeboten.

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