Kastler feiern Roum-Kirwa Im Fuhrwerk zur Kirwa

Der Bär war los bei der Kastler Roum-Kirwa: Selina Hirschmann und Michael Kölbl sind das neue Oberkirwapaar. Bei durchwachsenem Herbstwetter ging es an das Baumaustanzen.

Beim Bandltanz war bei den Kirwapaaren höchste Konzentration gefordert. Bilder: jp (2)
von Autor JPProfil

Zahlreiche Besucher ließen die Roum-Kirwa wieder zu einem feucht-fröhlichen Vergnügen werden. Kirwaleute hatten den rund 30 Meter hohen und festlich geschmückten Baum aufgestellt, der von Hubert Geitner gestiftet worden war. Die Band Sakrisch unterhielt die Gäste.

Höhepunkt war, als die zwölf Kirwapaare im Pferdefuhrwerk vorfuhren. Stefan Hofmann aus Ehringsfeld chauffierte die Truppe zu den Klängen der Roum-Boum Dominik, Thomas und Wastl. Während des Kirwatanzes derbleckten die Paare verschiedene Honorationen und lokale Ereignisse. So erzählte man sich, dass es auf der Pfaffahofer Kirwa lang nichts zu trinken gebe und man deshalb als Ausweichmöglichkeit die Disco Contrast habe. Weiter veräppelten sie die DJK Ursensollen: Bei ihrem Fest sollen fast keine Besucher anwesend gewesen sein, doch die DJK Utzenhofen hatte Glück, "da sann wenigsten die Kastler Kirwaleit da gewesen". Auch teilte man dem Publikum mit, dass ein Kastler wisse, auf was die moderne Frau stehe: Deshalb hole er seine Freundin mit dem Traktor ab. "Sicher a Genie" was die Romantik angehe.

Für den Kastler Trachtenverein kam es dann knüppeldick: Der schiefe Maibaum der Trachtler am Marktplatz wurde kommentiert mit: "Da dreht da Magen sich um." Und weiter: "Leut' schaut's euch unseren Kirwabaum an, der steht und is net ganz so krumm." Auch ein Bursch aus Pattershofen bekam sein Fett weg. Er hatte nicht mehr ganz nüchtern das Taxi für die Heimfahrt statt nach Schnuffenhofen, wo er sich befand, nach Trautmannshofen beordert.

Auch die Gemeinde wurde nicht verschont - zum Beispiel waren die Sperrschilder auf dem Klosterberg ein Thema, die ausgerechnet in den einzigen Ausweichstellen gestanden hätten. Abschließend bedankten sich die Kirwaleute bei den Menschen, die den neuen Kirwaverein unterstützt haben, sonst würde es die Kastler Roum-Kirwa nicht mehr geben. Die Moidln und Burschen zeigten ihre einstudierten Tänze Auch beim Platteln legten die Männer flott vor. Am Montag hieß es nach alter Sitte wieder: Der Bär ist los. Er mischte sich unter das Volk und sorgte für Aufregung. Den Kirwabär mimte diesmal Phillip Geitner, Treiber war Felix Geitner. Auch das Kastler Altenheim wurde besucht, da man etwas Abwechslung in den Heimalltag der Bewohner bringen wollte. Abends unterhielt die Band die Rebelln.

Finale war die Verlosung des Kirwabaums. Glücksfee Selina zog die Lose und Christian Lother hatte das Glück des Tüchtigen. Er gab den Baum zurück, danach war Fortuna Herbert Schneeberger hold, und er gewann den Baum.

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