Kirchlicher Segen für die sanierte Klosterbergstraße - Förderung aus dem Konjunkturpaket II: Ziel: Verkehrssicherheit erhöhen

Bei einer Feierstunde hat Bürgermeister Stefan Braun die Kastler Klosterbergstraße inclusive ihrer Seitenwege wieder ihrer Bestimmung übergeben. Pater Rysczard Kubiszyn spendete der sanierten Trasse den kirchlichen Segen.

von Autor JPProfil

Schon lange war es laut Stefan Braun der Kommune ein Anliegen, diese Trasse zu sanieren. Die ersten Planungen stammten aus dem Jahr 1993, jedoch hätten damals für die Umsetzung die notwendigen Mittel gefehlt. Dank des Konjunkturpakets II des Freistaates Bayern und der Bundesregierung habe man nun diesen langgehegten Wunsch erfüllen können.

Wie Braun weiter ausführte, habe man gerade mit dieser über eine Million Euro teuren Maßnahme bei der Antragstellung am wenigsten gerechnet. Ohne die Förderung von 474 200 Euro wäre dieses Projekt in der wirtschaftlich schwierigen Zeit für den Markt Kastl nicht realisierbar gewesen, betonte der Rathaus-Chef. Die Anlieger dieser Straße hätten einen nicht unwesentlichen Beitrag von zehn Prozent der Baukosten - rund 100 000 Euro - geleistet.

Fußwege hergerichtet

Ihm und dem Marktrat sei es wichtig gewesen, mit dem Umbau die Verkehrssicherheit im Ort zu erhöhen, fuhr Braun fort. "Denn die Klosterbergstraße liegt auf dem Schulweg vieler Kinder." Deshalb wurden auch die beiden Fußwege, die zur Klosterburg und damit zur Schule führen, wieder hergerichtet. Architekt Johann Ernst stellte fest, dass fast auf den Tag genau vor einem Jahr die verschiedenen Planer ihr Konzepte dem Marktrat vorgestellt hatten. Er erinnerte sich, dass die Anwohner mit Argusaugen verfolgt hätten, was mit dieser Straße gemacht werde.
Der Architekt erwähnte auch verschiedene Versammlungen und Einzelgespräche mit den Anliegern. Mit der Regierung der Oberpfalz habe man für den Neuausbau dieser Bergstraße einen "strengen Zeitplan" einhalten müssen, fuhr er fort.

Alle Wünsche erfüllt

Bürgermeister Stefan Braun habe sich sehr mit dieser Maßnahme identifiziert, "damit alle Wünsche unter einem Hut gebracht werden konnten", sagte Ernst und bilanzierte: "Der Erfolg gab ihm recht." Nach dem offiziellen Teil der Einweihung ging es zur gemütlichen Feier in die Aula der Volksschule. Dort bewirteten die Mitglieder des Kastler Schützenvereins die Gäste.

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