Marktgemeinde leitet Voranfrage der Krieger- und Soldatenkameradschaft Utzenhofen weiter
Ja zum Kleinkaliber-Schießstand

Auf dieser Waldwiese - etwa 100 Meter lang und 20 Meter breit - an der Straße von Kastl nach Umelsdorf soll auf Wunsch des Krieger- und Soldatenvereins Utzenhofen ein Kleinkaliberschießstand gebaut werden. Bild: jp
Lokales
Kastl
14.08.2014
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Die bereits seit der vorangegangenen Sitzung des Marktgemeinderats vorliegende Bauvoranfrage der Krieger- und Soldatenkameradschaft Utzenhofen zum Bau eines Kleinkaliber-Schießstandes auf einer Wiese in der Nähe der Straße Kastl-Umelsdorf beurteilte das Gremium positiv. Die Eingabe wird mit diesem Vermerk an das Landratsamt weitergeleitet. Lediglich Jagdgenossen hatten Einwendungen, da sie eine Beunruhigung des Jagdreviers nicht ausschließen können.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Braun standen Bauanträge und -voranfragen auf dem Programm: So wurde Josef Hummel (Freischweibach) die Umnutzung einer bestehenden Halle zu einem Stall für Warte- und Jungsauen genehmigt. Im Zusammenhang damit zu sehen ist die Bauvoranfrage für ein neues Einfamilienhaus von Christian Eichenseer (Freischweibach), da sein Vorhaben an den neuen Hummel-Stall angrenzt, was Probleme ergeben könnte. Außerdem wird durch dessen vorgesehenen Bau die Entwicklungsmöglichkeit des Hofes Erhard Eichenseer eingeschränkt. Deshalb regten die Räte an, das Einfamilienhauses weiter westlich hinter dem Hof von Erhard Eichenseer zu platzieren - so wie in einer früheren Bauvoranfrage schon vermerkt. Die Vorschläge wurden ans Landratsamt weitergegeben.

Für Fenster

Ferner wurde der Bauantrag von Sabine und Reinhold Tischner (Kastl-Hochhaus) auf Neubau einer Maschinenhalle auf der Hofstelle genehmigt und weitergeleitet. Ferner wurde für ein Anwesen an der Hohenburger Straße die Erlaubnis erteilt, auf dem im Ensemble-Schutz stehenden Haus Sonnenkollektoren anzubringen. Die Stadt Velburg erhielt die Zustimmung der Marktgemeinde Kastl als Träger öffentlicher Belange für eine Änderung des Baugebiets Haag-Nord. Der TuS Kastl erhält für den Einbau neuer Fenster im Vereinsheim zehn Prozent der Investitionssumme als Zuschuss - rund 800 Euro. Außerdem fließen an die Mittelschule Ursensollen 15 Euro je Kastler Kind als Zuschuss zur Abschlussfahrt.

Fortan 24 Euro

Die Kostenerstattung der Feuerwehrdienstleistungen ist seit 1999 nicht angepasst worden. Deshalb wurde eine neue Satzung notwendig. So erhöht sich Erstattung für eine Stunde Dienstleistung von früher 18 auf nun 24 Euro. Ebenso werden die Maschinen- und Fahrzeugkosten angepasst.

Ferner wurde bekannt, dass in Kastl wieder ein Bauernmarkt eingeführt werden soll, wenn möglich im Zusammenhang mit dem Erntedank und später dann im wöchentlichen samstäglichen oder anderen Turnus, wenn Interessenten vorhanden sind.

Derzeit laufe, laut Bürgermeister Braun, im Freibad ein Jugendzeltlager mit Jugendlichen aus allen Landkreis-Feuerwehren mit rund 140 Teilnehmern. Anfang August sei man mit einem Kleinbus in die Partnergemeinde Ersekscanad nach Ungarn gefahren und dort einige unbeschwerte Tage verbracht, so der Sprecher. Die Geschwindigkeit betrage auf Innerorts-Straßen in Kastl 30 Stundenkilometer, antwortete der Sprecher auf eine Anfrage. Fehlende 30er Schilder würden ersetzt werden.

Auch ein Geh- und Radweg bei der angedachten Sanierung der B 299 in Kastl wurde angeregt. Der Bürgermeister versprach, Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt aufzunehmen.
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