Aktuelle und geplante Projekte Thema in Pfaffenhofen Dorferneuerung so sicher wie der Fels

Bei der Bürgerversammlung in Pfaffenhofen war die für 2019 geplante Dorferneuerung ein großes Thema. Wie die Verwaltung berichtete, sollen die Amberger Straße asphaltiert und die Zufahrt zum Friedhof neu gepflastert werden. Auch die Ortsmitte werde mit Parkplätzen und Begrünungen ansehnlich gestaltet. Zur neuen Straßenentwässerung käme ferner die Sanierung der Freiflächen vor der denkmalgeschützten Kirche und vorm Karner sowie vorm Kriegerdenkmal.

Am sogenannten Knipferfelsen in der Ortsmitte von Pfaffenhofen sollen der Bewuchs gekürzt, lose Gesteinsbrocken entfernt und zur höheren Sicherheit ein Seilnetz aus Stahl angebracht werden. Bilder: jp (2)
von Autor JPProfil

Das derzeit einzige private Objekt der Dorferneuerung ist das Kircherl und sein Umgriff in St. Lampert, hieß es. Hier habe die Schönstattfamilie beantragt, den Zugang zur Kapelle barrierefrei zu gestalten und die Fundamente trockenzulegen.

Außerdem solle ein Zugang zur danebenliegenden Klause für Rollstuhlfahrer gebaut und der Eingang eventuell nach vorn zur Kircheneingangsseite verlegt werden. Bürgermeister Stefan Braun rief die Bürger auf, weitere geplante private Verbesserungsmaßnahmen für die Dorferneuerung zu melden.

Ein Thema der Bürgerversammlung in Pfaffenhofen war auch die Überprüfung des sogenannten Knipferfelsens in der Ortsmitte, der unmittelbar hinter den Häusern aufragt. Um vor möglichen "Überraschungen" sicher zu sein, werden demnächst laut Verwaltung der angeflogene Bewuchs beseitigt, die losen Felsbrocken entfernt und das Gestein eventuell durch ein Seilnetz gesichert, wie es schon am Burgfelsen beim ehemaligen Kloster geschehen ist. Zur Breitbandversorgung hieß es, dass in einem weiteren Schritt alle rund 40 Ortschaften der Gemeinde entsprechende starke Anschlüsse bekämen, wenn der bald beginnende Ausbau mit Glasfaserleitungen abgeschlossen ist.

In Dettnach war der bevorstehende Ausbau nach Wolfsfeld ebenfalls Thema. Außerdem ging es hier um beschädigte Wege und ein Grundstück, das bei Starkregen und Schneeschmelze oft überschwemmt wird, weil es in einer Senke liegt. Der Bürgermeister sicherte zu, über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken.

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