Ausbau der B299 in Kastl geht voran
"Gute Nachricht für Kastl"

Belastung durch viel Schwerlastverkehr: An der neu eingerichteten Baustelle an der B 299 in Kastl erlebten die Politiker und Behördenvertreter bei einem Ortstermin wie dringend der Straßenausbau ist. Bild: jp
Politik
Kastl
11.07.2017
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Mit dem Ausbau der B 299 in Kastl geht es voran. Die Baufirma hat bereits mit den Vorbereitungen begonnen und die Fahrbahn halbseitig gesperrt. Im Kastler Rathaus fand nun eine Infoveranstaltung der politischen Vertreter und des Bauamts statt.

Bei einem Ortstermin haben Politiker und Behördenvertreter hautnah miterlebt, wie belastend der Schwerlastverkehr auf der B 299 für den Ort Kastl ist. Im Rathaus ging es kurz zuvor um Details der Ausbaupläne.

Bauoberrat Stefan Noll erläuterte den rund 500 Meter langen zweiten Bauabschnitt der B 299 in Kastl: Er sieht die vollständige Erneuerung des Straßenaufbaus, der gemeindeeigenen Gehwege sowie die defekten Entwässerungseinrichtungen vor. Außerdem werden zwei barrierefreie Bushaltestellen gebaut. Die auf der Bundesstraße liegenden Schachtdeckel und Schieberkappen sollen lärmmindernd erneuert werden. Auch die Hausanschlüsse zur Kanalisation werden, wo notwendig, ausgetauscht. MdB Alois Karl teilte mit, dass die Bundesregierung rund 40 Milliarden Euro für Maßnahmen, welche die Verkehrsinfrastuktur betreffen, bereitgestellt hat. Laut seiner Aussage würde davon gerade auch Bayern profitieren. So ist es gelungen, die Ortsumgehung von Ursensollen demnächst zu realisieren. "Wenn die Betroffenen mitmachen", stellt Karl klar.

Ausbau auf neun Meter

Baudirektor Henner Wasmuth führte an, dass seine Behörde derzeit noch an verschiedenen dringenden Bauobjekten an der B 85 und im Bereich von Waldsassen beschäftigt sei - dann sei aber die B 299 dran. "Wegen des erheblichen Schwerlastverkehrs und den daraus resultierenden Unfallschwerpunkten muss diese dringend erweitert werden", ergänzte Wasmuth. Die gesamte Bundesstraße soll auf rund neun Meter ausgebaut werden.

Die Bundesstraße wird im Bereich des Kastler Bergs verlegt und auf drei Spuren verbreitert. Das gleiche soll am Ursensollener Berg geschehen. Ab der Einmündung Allmannsfeld ist ebenfalls eine dreispurige Fahrbahn bis Giggelsberg vorgesehen.

Vorteil für Polizeischule

"Die Bundesregierung will auch in Zukunft große Mittel in die Verkehrsinfrastuktur stecken, damit die Pläne rasch realisiert werden", versprach Karl. "Das ist eine gute Nachricht für Kastl", resümiert Bürgermeister Stefan Braun. "Damit verbessert sich auch die Verkehrssituation zur entstehenden Polizeifachschule auf der Kastler Klosterburg erheblich."
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