Denkmalschutz ein Thema
Diskrepanz aufgezeigt

Reinhold Strobl (Zweiter von links) war nach Kastl gekommen, um sich über diverse Maßnahmen zu informieren, sowohl über bereits abgeschlossene als auch über noch anstehende Projekte. Bild: hfz
Politik
Kastl
28.12.2016
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Was wird aus der Pfistermühle, was aus dem ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Armenspital? Darüber informierte sich MdL Reinhold Strobl bei seinem Besuch in Kastl.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl war gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Uwe Bergmann in die Marktgemeinde gekommen. Bei einem Rundgang durch den Ort ließ er sich von SPD-Marktrat Gernot Meier über diverse anstehende Projekte informieren. Meier erläuterte aber auch, welche Maßnahmen schon erfolgt sind.

Stationen waren neben dem ehemaligen Bahnhof unter anderen das Kunstwerk am Rand des Hirschwalds und der geodätische Messpunkt, das neu gebaute Feuerwehrhaus mit Rettungsstützpunkt, der neue Spielplatz auf der Ruderwiese und das Kneipp-Becken. Thematisiert wurden der weitere Ausbau der B299 sowie den Umbau der Hohenburger Straße. Besonders interessierte sich Strobl, der Mitglied des Landesdenkmalrates ist, für die Pfister-Mühle und das Armenspital, das für betreutes Wohnen genutzt werden soll. Georg Plank, dem die Pfister-Mühle gehört, sprach die Diskrepanz zwischen den vom Denkmalschutz geforderten Auflagen und den Grenzen der privatwirtschaftlichen Nutzung an. Reinhold Strobl sicherte zu, sich bei den zuständigen Stellen weitere Informationen einzuholen.

Blick in die BüchereiBei seiner Tour durch Kastl stattete MdL Reinhold Strobl auch der Gemeindebücherei einen Besuch ab. Deren Leiter Georg Dürr verwies stolz auf den im Jahr 2020 anstehenden 100. Geburtstag der Einrichtung. Zwischen 5000 und 6000 Nutzer verzeichne die Bücher jährlich, rund 3000 Einsatzstunden leistet laut Dürr das ehrenamtliche Team dafür.

Sorge bereiten dem Büchereileiter die zurückgegangenen Zuschüsse des Freistaates. Mit den derzeitigen Einnahmen von rund 13 000 Euro könnten nicht alle Vorhaben umgesetzt werden. Dürr listete diverse Aktionen der Bücherei auf, mit denen die finanzielle Lücke aufgefangen worden sei. SPD-Abgeordneter Reinhold Strobl führte aus, dass er mit einigen Fraktionskollegen beantragt habe, im kommenden Haushalt die Mittel zur Förderung des öffentlichen Bibliothekswesens von derzeit 2,6 Millionen auf 3,17 Millionen aufzustocken.
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