07.07.2017 - 20:00 Uhr
Markt Kastl Oberpfalz

Marktrat Kastl mit Thema B 299 Autofahrer brauchen gute Nerven

Bei der Gemeinderatssitzung waren der weitere und restliche Ausbau der B 299 im Ortsbereich Kastl und die dadurch entstehenden Verkehrsbehinderungen das beherrschende Thema. Für Autofahrer brechen dann wieder harte Zeiten an.

Dieser Bereich der B 299 wird beim Restausbau der Bundesstraße ein neuralgischer Punkt sein: Die Einmündung der Lauterachtalstraße links und die Kreuzung mit der Utzenhofenerstraße rechts, wenn die Bundesstraße in Kürze von dem Ende der Lauterachbrücke bis zum Forsthof für sechs Wochen gesperrt wird. Im Vordergrund werden bereits die Leitungen fürs neue Heizwerk am Klosterberg verlegt. Bild: jp
von Autor JPProfil

Wie Bürgermeister Stefan Braun mitteilte, hat der Marktrat die Bauarbeiten für die gemeindlichen Gehwege an der B 299 für rund 250 000 Euro an eine Ammerthaler Baufirma vergeben, die auch die Arbeiten an der Bundesstraße übernimmt. Auch wurde ein passendes Tor für das Streusalzlager im neuen Bauhof gekauft. Weiter führte Braun aus, dass demnächst (in circa zwei Wochen) mit ersten Verkehrsbehinderungen (halbseitige Sperre und Ampelregelung) zu rechnen sei.

Von Montag, 31. Juli, bis Montag, 11. September, wird die Bundesstraße ab dem Kastler Forsthof für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Schließung erstreckt sich bis zur Einmündung der Lauterachtalstraße.

Es wird in der Zeit der Bauarbeiten sichergestellt, dass der Einkaufsmarkt, die Tankstelle, die Arztpraxis und die Gaststätten entlang der Amberger Straße erreicht werden können, so Braun. Die Umleitung des überörtlichen Verkehrs erfolgt von Lauterhofen bis zur Autobahn oder Schwenderöd/Ursensollen und umgekehrt.

Für den Linienbus nach Amberg und Neumarkt gibt es Zubringer nach Ursensollen und Lauterhofen. Bushaltestellen sind an der Tankstelle und an der Badbrücke in Kastl. Die Anliegerregelung der Klosterbergstraße wird für die Zeit der Bauarbeiten aufgehoben.

Eine Umleitungsempfehlung für den örtlichen Verkehr wird es nicht geben, da die Bevölkerung die sogenannten Schleichwege kennt und auch nutzt, hieß es im Gremium.

Verkehrsbehinderungen werden sich auch in den Ortsstraßen nicht verhindern lassen. Der Markt hofft aber auf ein gewisses Verständnis und heile Hausecken und die Gemeinde wird versuchen, durch Halteverbote an neuralgischen Punkten den Verkehr einigermaßen aufrecht zu erhalten.

Einen Wermutstropfen hatte Stefan Braun aber doch noch: "Irgendwann muss auch die Asphaltdecke von der Einmündung der Lauterachtalstraße bis zur Lauterachbrücke in Richtung Amberg ausgetauscht werden. Dann lässt sich eine Vollsperrung der Brücke für ein bis zwei Tage nicht verhindern.

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