29.03.2018 - 20:00 Uhr
Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach

TuS Kastl gegen gebeutelten FC Amberg II Reserve nicht unterschätzen

Sechs Spiele in knapp zwei Wochen - der TuS Kastl hat's nicht leicht. Das erste am Samstag, 31. März, in Katzdorf. Dann kommt die gebeutelte Bayernliga-Reserve des FC Amberg auf den Mennersberg. Alles andere als Selbstläufer.

Simon Schwarzfischer, Spielertrainer des TuS Kastl, ist Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft. Bild: Ziegler
von Autor HONProfil

Zum ersten Heimspiel nach der Winterpause gastiert am Ostermontag, 2. April, um 15 Uhr der FC Amberg II bei den Schweppermännern am Kastler Mennersberg. Die Gäste stehen schon arg unter Zugzwang. Die Amberger verloren bereits zwei Nachholspiele in der Rückrunde.

Für Kastl beginnen nun harte aber entscheidende Wochen. So muss der TuS ab Samstag in den nächsten 16 Tagen insgesamt sechs Spiele absolvieren, aufgrund des dünnen Kaders kein leichtes Unterfangen. Wie schon in den vergangenen Wochen entspannt sich die Personalsituation wegen Verletzungen, Krankheiten und berufsbedingt beim TuS Kastl nicht sonderlich. Dafür konnten wenigstens die letzten Trainingseinheiten endlich auf dem Fußballplatz und nicht in der Halle oder bei Läufen abgehalten werden.

Allerdings beklagen die Verantwortlichen um Spielertrainer Simon Schwarzfischer die fehlende Spielpraxis. Wenn sich die über gebliebenen Spieler des TuS Kastl, sowohl junge und die aus der zweiten Reihe sowie die reaktivierten Spieler auf ihre Stärken besinnen, dann könnte man sich gegen den FC II schon etwas ausrechnen, auch wenn man sich in der Vergangenheit gegen die Amberger immer schwer tat und es meist knappe und spannende Spiele gab. Die Mennersberg-Elf um Kapitän Alexander Baumer will beim ersten Heimspiel alles geben und auf Sieg spielen. Sicher fehlen werden die Langzeitverletzten sowie Sebastian Hufnagel.

Die Gäste um ihren Kapitän Heiko Giehrl müssen gegen Kastl ihre schon fast ausweglose Situation mit einem Auswärtsdreier belohnen, damit noch ein Fünkchen Hoffnung für den Klassenerhalt bestehen bleibt. Unterschätzen darf man die Mischung aus gut ausgebildeten jungen und erfahrenen Spieler der zweiten Garnitur des FC Amberg aber nie.

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