Abriss des Kastler Kindergartens Wände werden weggebaggert

Der Kastler Kindergarten Marienheim in der Hohenburger Straße wird derzeit abgerissen. Das alte Gebäude stammt aus den 60er-Jahren, der Flachbau, der stehen bleiben und mit saniert werden soll, aus den 80ern.

Etwas Wehmut beschlich die Gruppe schon, als der Bagger im Hintergrund den alten Kindergarten von der Lauterachseite her Abriss. Von links: Karl Gerstenhöfer, Kirchenverwaltung, Birgit Wiesend, Kindergartenleiterin, Monika Breunig, 2. Bürgermeisterin und Pfarrer Pater Richard. Bild: jp
von Autor JPProfil

Mit Wehmut denken so manche Kastler an ihren Kindergarten, in dem Generationen von jungen Kastlern Betreuung erhalten haben - zuerst von Ordensschwestern- später von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Markt hat für die rund zwei Millionen teure Sanierung bei der Regierung der Oberpfalz den Zuschussantrag gestellt und den sogenannten vorzeitigen Baubeginn erhalten. Die Diözese Eichstätt steuert nichts bei. Dies bedeutet, dass das alte Gebäude bis zum Keller abgerissen werden kann. Danach wird das Haus nach den alten Vorlagen und Plänen mit neuen Baumaterialien wieder aufgebaut und erfüllt damit die neuen Energiesparvorschriften. Alternativ hätte das alte Gemäuer mit Dämmplatten bestückt werden müssen. So etwas hat beispielsweise beim Hochhausbrand in London zu einer Brandkatastrophe geführt.

Wenn der Bagger mit seiner Abrissarbeit fertig ist, wird mit den Maurerarbeiten begonnen. Dass die Arbeiten nicht ganz einfach sind und der Bauschutt nach Metallen, Holz und Baumaterial getrennt werden muss, verteuert das Ganze noch. Bis Mitte des nächsten Jahres soll der neue Kindergarten fertig sein, heißt es seitens der Verantwortlichen. In der Zwischenzeit sind die Kinder mit ihren Erzieherinnen in die Räume der Kastler Volksschule umgezogen, dabei leisteten die Gemeindearbeiter tatkräftige Hilfe.

Am Montag, 4. September, wird der Kastler Kindergarten in der Volksschule eröffnet. Das Verkehrschaos, zusammen mit dem Schulbeginn der Grundschule eine Woche später, ist am Klosterberg vorprogrammiert.

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