Gründung eines eigenen Vereins Kirwaleit fackeln nicht lange

Nach 14 Jahren Roumkirwa in Kastl hat sich der bisherige Veranstalter und Festwirt von der Organisation des Festes zurückgezogen. Was tun?

In Kastl hat sich ein Kirwaverein mit bereits 100 Mitgliedern gegründet, der die Roumkirwa weiterführt. Natürlich marschierten die Kirwaleit auch ins Rathaus, um Bürgermeister Stefan Braun persönlich in den Verein "zu bitten". Von links: Robert Schwarzferber, Kerstin Boes, Johannes Kölbl, Maximilian Geitner, Stefan Braun, Michael Geitner, Tobias Weigert, Maximilian Schuller, Manuel Schrödl und Tobias Lang. Bild: jp
von Autor JPProfil

Aus diesem Grund haben die aktiven Kirwaleit, die schon immer fester Bestandteil der Veranstaltung waren, die Initiative ergriffen und einen Verein zum Erhalt dieser Tradition gegründet. Er steht bereits im Vereinsregister.

Nun ist es an ihnen, das Fest finanziell, strukturell und personell zu organisieren. Dazu gehören der Aufbau und Betrieb des Festzelts, das Holen, Schmücken, Schnitzen und Aufstellen des Kirwabaums und das Aufführen der einstudierten traditionellen Tänze. Beim Kirwabärtreiben am Montag wird das ganze Dorf mit einbezogen. So besuchen die Kirwaleit unter anderem die älteren Bürger im Altenheim, um ihnen eine Freude zu bereiten. Auch die Jüngeren haben ihren Spaß bei der Flucht vor dem wilden Bären. Zudem will sich der Verein, unabhängig von der Kirwa, gemeinnützig in den Markt Kastl einbringen. Bisher sind schon 100 Personen dem Verein beigetreten.

Natürlich ließen es sich die Moila und Burschen nicht nehmen, auch Bürgermeister Stefan Braun offiziell in den Kastler Kirwaverein aufzunehmen. Dieser freute sich, dass es mit der Kastler Kirwa unter neuer, junger Regie weitergeht und versprach die Unterstützung der Gemeinde.

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Weitere Informationen:

www.roumkirwa.de

Vorstand

Kirwaverein Kastl

Vorsitzender: Maximilian Geitner

Stellvertreter: Johannes Kölbl

Schriftführer: Robert Schwarzferber

1. und 2. Kassier: Kerstin Boes und Maximilian Schuller

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