27.08.2017 - 13:58 Uhr
Kastl (im Landkreis AS)Oberpfalz

Heizwerk-Bau in Kastl kommt voran Fertig zu Beginn der Heizperiode

Das geplante Heizwerk am Kastler Klosterberg soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Die Firma Hüttner, die die Fernwärmeversorgung im Markt sicherstellt, plant den Start zu Beginn der Heizperiode.

Der Jurafelsen hat die Grabungen am Klosterberg sehr erschwert. Inzwischen aber ist die Baugrube ausgehoben, jetzt kann das Fundamt für das Heizwerk gelegt werden. Bild: jp
von Autor JPProfil

Nachdem sich die Baugenehmigung für dieses Projekt wegen verschiedener Auflagen etwas verzögert hat, ist jetzt die Baugrube am Klosterberg ausgehoben worden. Damit kann nun das Fundament gelegt werden. Die Betonfertigteile für das Heizwerk sind seit Mai bei einer Lauterhofener Firma in Arbeit. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass das Gebäude in etwa einem Monat steht. Dann können Heizkessel, Hackschnitzelbunker und Armaturen eingebaut werden. Vorerst soll es einen Hackschnitzelheizkessel geben - und dazu einen Ausweichkessel, mit Gas oder Öl, der anspringt, falls es eine Störung oder Wartung am Schüttgutkessel gibt.

Sollte sich der Freistaat Bayern, mit dem man noch in Verhandlung steht, dazu entschließen, die Klosterburg mit der neuen Polizeifachschule auch übers Kastler Heizwerk mit Wärme zu versorgen, ist ein zweiter Hackschnitzelkessel notwendig. Um die Versorgung mit Brennmaterial macht sich die zuständige Firma keine Sorgen: Der Borkenkäfer und die schweren Gewitterstürme der vergangenen Wochen hätten für ausreichend Nachschub gesorgt. Die Fernwärmeleitungen sind bereits bis zum Heizwerk verlegt. Sie führen jetzt über die Volksschule bergab zum Kastler Seniorenheim, Kindergarten, unter der B 299 hindurch bis zum Forsthof und weiter zur Marktkirche mit dem Jugendheim. Bei Interesse der Bevölkerung ist eine Fortführung in Richtung Martin-Weiß-Straße geplant.

Auf der anderen Seite, die Lauterach abwärts, verlaufen die Leitungen zum Feuerwehrzentrum, zur Tankstelle in Richtung Unteren Hammer. Dieser könnte bei entsprechender Resonanz in naher Zukunft ebenfalls angeschlossen werden. Ausdrücklich lobte die Firma Hüttner die Geduld der Bürger bei den Grabungen für die Leitungen in den beengten Verhältnissen im Ort und für das Verständnis für Staub und Lärm als Begleiterscheinung der Leitungsverlegung.

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