Jahreshauptversammlung Feuerwehr Unterbruck
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Die Feuerwehr Unterbruck ehrte langjährige Mitglieder. Bild: rpp
Vermischtes
Kastl
11.01.2017
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Gut ausgestattet will die Freiwillige Feuerwehr Unterbruck auch die nächsten Vereinsjahre aktiv gestalten. Vielseitige Themen beschäftigen die Wehr.

/Unterbruck. Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Unterbruck begrüßte Vorsitzender Reinhold Veigl Bürgermeister Josef Etterer, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Alois Schindler, sowie Ehrenkommandant Josef Wegmann und die Ehrenmitglieder Willi Kausler, Alois Vollath und Ludwig Braun. Vor der Verlesung des Protokolls wurde im Totengedenken an Albert Braun erinnert.

Veigl berichtete anschließend von den Aktivitäten: Es fanden sechs Vorstandssitzungen statt. Die Feuerwehr Unterbruck, mit derzeit 87 Mitgliedern, beteiligte sich auch an der Einführung des neuen Pfarrers Heribert Stretz. Neben Preisschafkopf, Wanderung, Zoiglabend, Maibaumfest, Kirchweih, Ferienprogramm und Glühweinfest wurden auch die Beziehungen zu Nachbarvereinen gepflegt.

Kommandant Gerhard Veigl berichtete von regelmäßigen Übungen, mit durchschnittlich acht Teilnehmern. Dreimal wurde die Feuerwehr alarmiert: zur Absicherung bei Verkehrseinsätzen. Ebenso sicherten sie die Pilgerzüge bei den beiden Kastler Wallfahrten und den Faschingszug in Waldeck ab.

Die Feuerwehr nahm an Lehrgängen und Schulungen teil. Zahlreiche Mitglieder nahmen am Motorsägenkurs für die Feuerwehrleute teil.

Die Kassenführung von Mathias Wegmann ist einwandfrei, was die Prüfung bestätigte. Durch Feste und Bewirtschaftung des Florianheims wurden Rücklagen verbessert. Kassenführer und Vorstand wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

Bürgermeister Josef Etterer stellte fest, dass viele anwesende Mitglieder zeigen, dass der Verein intakt ist. Die Feuerwehr strahle Zusammenhalt aus, wozu er gratulierte. Etterer lud ein, sich mit Anliegen an die Gemeinde zu wenden.

Veigl dankte alle Helfern, die zum Gelingen der Kirchweih beigetragen haben, besonders den vielen Nichtmitgliedern, die zuverlässig mit anpackten. (Hintergrund )

Feuerwehren im Landkreis sind gut gerüstetKreisbrandinspektor Otto Braunreuther stellte aktuelle Aufgaben der Wehren auf Kreisebene vor.

Zunächst dankte er für die gute Zusammenarbeit, auch im Hinblick auf den Kreisverband Tirschenreuth mit dem Kreisbrandrat. "Die Feuerwehren im Landkreis sind gut gerüstet".

Dennoch: Auch für ihn ist das Thema Digitalfunk noch nicht abgeschlossen. Erste Schritte für die Einführung seien bereits getan. Die neue Technik sei sehr zuverlässig. Änderungen ergeben sich dadurch auch in der Zusammenarbeit mit der Leitstelle. Die Hilfestellung der Leitstelle werde durch eine Punkt-für-Punkt-Liste ersetzt. So werde die Bedienung der neuen Technik vereinfacht.

Einen weiteren finanziellen Aufwand werden noch neue digitale Funkwecker darstellen.

Obwohl die Einsätze im vergangenen Jahr merklich zurückgingen, war es ein arbeitsintensives Jahr: Viele Digitalfunk-Lehrgänge erfordern viel Zeit und Kraft, betonte Braunreuther. Es gäbe viel Arbeit im Hintergrund, die für die Bevölkerung leider nicht sichtbar sei. (rpp)
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