Kastler Markträte suchen nach Lösungen Kindergarten muss saniert werden

Nach der Begrüßung zahlreicher Zuhörer und der Markträte sowie des Architekten Theo Nutz aus Neumarkt/Opf und seiner Innenarchitektin Katrin Schwerdt, ließ Bürgermeister Stefan Braun die Niederschrift der letzten Sitzung genehmigen.

So soll der Kastler Kindergarten einmal von seiner Eingangsseite von der Hohenburgerstraße aus aussehen. Bild: Repro
von Autor JPProfil

Danach erläuterten die Fachleute die fertige Planung der Sanierung und des Um- und Erweiterungsbaus des Kastler Kindergartens mit einer Antragssumme von rund 2.1. Millionen Eu- zu dem die Diözese Eichstätt lt. Aussage von Stefan Braun- bisher keinen Euro dazu zahlt. Mit der Kastler Kirchenverwaltung habe man einen längerfristigen Nutzungsvertrag abgeschlossen. Folgendes ist vorgesehen: Kellergeschoß: Einbau eines barrierefreien Aufzugs bis zum Obergeschoß, Fluchttreppe, Spielräume, Personalräume und Freispielplatz. Erdgeschoß: Erweitertes barrierefreies Foyer, Schlafräume, Personalraum Mehrzweckraum mit Anbau. Anbau eines Mehrzweckraums in Richtung Lauterach. – Fluchttreppe. Ober und Dachgeschoß: Mehrzweckraum mit verschiedenen Turn und Spielgeräten- Fluchttreppe.

Euphorie bremsen

Da vor allem das über 60 Jahre alte Spitzgiebel- Gebäude von der Bausubstanz wenig Freude bereithalten wird, wenn man den Dachstuhl und die Fehlbodendecke in der jeweils der Holzbock Einzug gehalten hat, abreißt und innerhalb des Gebäudes eine Betondecke für den Mehrzweckraum einbaut, waren einige Baufachleute vor allem der Freien Wähler gegen diesen Vorschlag- ja ihnen wäre es lieber gewesen, das ganze Gebäude einschließlich des Kellers wegzureissen und neu zu Bauen. Hier mußten Theo Nutz und Stefan Braun die Euphorie etwas bremsen, da der Kastler Kindergarten kein Neubau- sondern eine Sanierung, Um und Erweiterungsbau wird und die Zuschüsse auch für diesen Zweck bestimmt sind.

Man könnte allerdings versuchen, die Fachleute der Regierung bei einem Vorschlag zu überzeugen, der sich wie folgt gestaltet: Der Keller bleibt stehen, das 60 Jahre alte Gebäude wird abgebrochen und wieder so wie bisher mit neuem Ziegel oder LiaporSteinen errichtet, daß der Einbau einer Betondecke kein Problem darstellt. Vor allem könnte man sich dann die Riesendämmung aus Dämmplatten am alten Mauerwerk sparen- die sonst notwendig geworden wäre. Diesem Vorschlag stimmte der Marktrat vorbehaltich der Zustimmung der Reg. der Oberpfalz zu.

Und weiter gings mit dem Thema Kastler Kindergarten. Jetzt mußten die sog. Nägel mit Köpfen bezüglich Umzug, Baubeginn und Ausschreibungen gemacht werden.
Übereinstimmend war man der Meinung, daß der Kindergarten im August 17 umziehen soll. Es ist ein Ausgleichsquartier in der Kastler Schule vorgesehen.
Die Ausschreibungsarbeiten könnten so Theo Nutz, Ende Juli 2017 beginnen. Dies bedeutet dann, daß die Bauarbeiter mit den Abbrucharbeiten, Bau und Zimmerarbeiten spätestens bis Ende Oktober 2017 beginnen sollten. Der Marktrat stimmte dieser zeitlichen Abfolge zu.

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